Super Banner Wallpaper

Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Es sind nur noch wenige Monate, die für die aufwändige Vorbereitung auf die DSGVO übrig bleiben.
close button
Der DSGVO-Countdown: Wie plane ich die nächsten 135 Tage? (Teil 2)
| Kategorie: Gesetze

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will ein Steuerschlupfloch schließen, mit dem Konzerne Gewinne ins Ausland verschieben.

Handel

© FreelySky/Shutterstock.com

Geht es darum, Steuern zu sparen, zeigen sich Unternehmen stets kreativ und bewegen sich nicht immer einwandfrei in den Schranken des Gesetzes. Entsprechende Schlupflöcher machen es leicht, legal zu sparen. Eines dieser Schlupflöcher ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein Dorn im Auge und soll nun geschlossen werden. Schäuble hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der Unternehmen die Möglichkeit nimmt, erwirtschaftete Gewinne am deutschen Fiskus vorbei ins Ausland zu bringen.

Lizenzschranke per Gesetz

Konkret geht es um die Errichtung einer sogenannten Lizenzschranke, wie die FAZ unter Berufung auf die Rheinische Post berichtet. Die Unternehmen würden Millionen an Steuern sparen, weil sie konzernintern Gebühren zahlen und damit die Gewinne ins Ausland verschieben. Mit dem Gesetzesentwurf soll verhindert werden, dass Unternehmen Einnahmen aus Vergabe von Lizenzen oder der Nutzung von Patenten zu geringeren Sätzen im Ausland versteuern. In Malta etwa werden keine Steuern auf Lizenzeinkünfte erhoben, nur geringe zum Beispiel in den Niederlanden.

Ab dem kommenden Jahr, so sieht es der Gesetzesentwurf vor, der am kommenden Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll, sollen konzerninterne Ausgaben für Patente, Lizenzen, Konzessionen und Markenrechte steuerlich nicht mehr den Gewinn in Deutschland mindern können. „Steuern sollen dem Staat zustehen, in dem die der Wertschöpfung zugrundeliegende Aktivität stattfindet, und nicht dem Staat, der den höchsten Steuerrabatt bietet“, heißt es im Gesetzesentwurf. Schäuble will mit dem Gesetz bis zu 30 Millionen Euro Steuern zusätzlich generieren.

Als prominentes Beispiel nennt die FAZ Ikea. Wie aus einem Attac-Bericht aus dem Jahr 2013 hervorgeht, gehören alle Rechte für den Namen und das Konzept Ikea der in den Niederlanden registrierten Franchising-Firma Inter Ikea Systems BV. Alle Ikea-Filialen müssen 3 Prozent ihres Umsatzes als Lizenzgebühren steuerfrei an die Firma überweisen. In den Niederlanden würden diese Gewinne dann nur mit 5 Prozent versteuert, heißt es in dem Bericht.

Geschrieben von Christoph Pech
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
1520 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL
KOMMENTARE  
platzhalter
www.nowekolory.pl
2017-06-05 11:54 | #1
Meine Tätigkeit betreibe ich selbstständig und in der Regel erledige ich alles auf eigene Hand. Den Shop an einen ausländischen Markt anzupassen war für mich jedoch zu ernst und ich beschloss, dies mit professioneller Hilfe durchzuführen. Nowe Kolory haben alle erforderlichen Formalitäten schnell und effektiv erledigt und heute betreibe ich meinen Onlineshop erfolgreich in 3 Ländern. Auch in der Zukunft habe ich vor, mich weiterzuentwick eln und werde sicher noch die Dienstleistunge n von Nowe Kolory in Anspruch nehmen. Sie waren für mich am Anfang eine unschätzbare Hilfe.
KOMMENTAR SCHREIBEN

Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Schutz vor Spam-Kommentaren wird meine IP-Adresse gespeichert. Mit dem Absenden meines Kommentars bin ich damit einverstanden und stimme der Veröffentlichung meines Namens sowie der Verlinkung meines Namens mit meiner Webseite, soweit ich diese bei der Kommentierung angegeben habe, zu.