Arbeitgeber müssen Corona-Daten ihrer Angestellten löschen

Veröffentlicht: 20.04.2022
imgAktualisierung: 06.07.2022
Geschrieben von: Sandra May
Lesezeit: ca. 2 Min.
20.04.2022
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Positiver Coronaschnelltest in Hand
© Innovative Creation / Shutterstock.com
Mit dem Wegfall der 2- bzw. 3-G-Regel an Arbeitsplätzen, kommen datenschutzrechtliche Pflichten auf Arbeitgeber zu.


Maskenpflicht und 3-G-Regel sind mit dem Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen auch an Arbeitsplätzen keine Pflicht mehr. Konkret ist sogar vorgesehen, dass Arbeitgeber den Impf- beziehungsweise Gesundheitsstatus von Angestellten gar nicht mehr abfragen dürfen. Eine Ausnahme gilt hier natürlich für die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Was aber sollen Arbeitgeber mit den bisher gesammelten Gesundheitsdaten ihrer Mitarbeiter machen? Darauf hat nun Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel eine klare Antwort gegeben.

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„Rechtswidrige Datenfriedhöfe“ vermeiden

Die Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen rät Arbeitgebern t3n zufolge, die Daten über den Genesenheits-, Impf- und Teststatus der Arbeitnehmer zu löschen. Mit dem Wegfall dieser Regeln am Arbeitsplatz entfalle auch der Zweck der Speicherung. „Wer sich noch nicht darum gekümmert hat, sollte das spätestens jetzt tun, um keine rechtswidrigen Datenfriedhöfe anzulegen“, wird die Datenschutzbeauftragte dazu zitiert.

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Gastro-Branche muss ebenfalls löschen

Unter der gleichen Maßgabe sollten auch Betreiber von Gastronomiebetrieben einen Blick auf ihre gespeicherten Daten werfen. Im Rahmen der 3- beziehungsweise 2-G-Regelung kann es sein, dass auch in diesen Betrieben noch Daten gespeichert sind. Auch diese sind zu löschen.

Barbara Thiel jedenfalls erklärte weiter, dass sie sich vorbehielte, die in diesem Jahr angekündigten Kontrollen auch tatsächlich durchzuführen. 

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Sandra May

Sandra May

Expert/in für: IT- und Strafrecht

Veröffentlicht: 20.04.2022
img Letzte Aktualisierung: 06.07.2022
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