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Die Geoblocking-Verordnung will die Grenzen im virtuellen Binnenmarkt einreisen; aber was passiert mit der Vertragsfreiheit?
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Geoblocking-Verordnung – Teil 3: Was passiert mit der Vertragsfreiheit?
| Kategorie: Rechtsfragen

Kundenbewertungen sind ein Fluch und ein Segen für alle Online-Händler, da sie hohes Vertrauen bei den Kunden genießen und kaufentscheidend sein können. Was aber, wenn diese nun einmal unfair ist? Wie kann man handeln? Wir geben Ihnen durch unseren Leitfaden Tipps zum richtigen Umgang.

95 Prozent sind betroffen

Der Händlerbund-Studie zufolge sind negative Bewertungen keine Seltenheit. Vor allem die Anonymität des Internets verleitet viele Nutzer schnell zu einer falschen Bewertung. Unfaire Bewertungen sind dabei unwahre, unsachliche und beleidigende Aussagen. Daneben oft die fehlerhafte Benutzung durch den Verbraucher und kurios aber wahr: Das “Nichtlesen” der Produktbeschreibung. Und dennoch ist keine Kaufhilfe wichtiger, auch wenn die Zahl der negativen Bewertungen steigt.

Ihr Recht

Die Folgen von negativen Kundenbewertungen sind jedoch für die Händler weitreichend. Neben Imageverlust bedingt dies auch einen Umsatzverlust, den die Händler hinnehmen müssten. Doch muss der Händler in vielen Fällen die unfaire Bewertung nicht hinnehmen und kann von seinem Recht zur Löschung Gebrauch machen. Die Unterscheidung ob Tatsachenbehauptung oder Meinungsäußerung sind dabei besonders zu betrachten. Insbesondere bei nachweislich unwahren Behauptungen und dem Fall einer Beleidigung des Händlers kann sich dieser zur Wehr setzen. Unser Leitfaden zeigt, wie Händler richtig auf unfaire Kundenbewertungen reagieren.

Händlerbund Infografik

Geschrieben von Ivan Bremers
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Kommentare  

#3 content-werkstatt 2017-10-18 12:12
Vor vielen Jahren hatte ich mich einmal als Online-Händler bei Ebay betätigt. Daher - und auf Grund meiner jetzigen beruflichen Tätigkeit - ist mir das Thema Online-Bewertun gen so vertraut wie Wenigen.
Es ging bei diesem Business nicht um Ramsch auf dem Keller und Speicher (das gab es eigentlich nur während der Anfangszeiten und der damaligen Freude an Ebay), sondern um ein "richtiges" Geschäft mit Neuwaren. Und genau da hört der Spaß bei Ebay nämlich schon auf...
Egal, wie viel Mühe man sich als Verkäufer gibt: irgendwann kommt sie, die "Rote". Man kann eigentlich förmlich darauf warten, denn je länger und sauberer das Profil, desto sicher findet sich jemand, der Lust hat, es zu zerstören. Tut mir leid, manche Menschen sind so!!!
Nach über 800 (!!!) positiven Bewertungen kam also der Tag X. "Ware in Ordnung, aber die Verpackung sah gebraucht aus." Negative Bewertung!
Und was passiert dann? Ein jungfräuliches, völlig unbeflecktes Profil hat trotz Fairness und äußerstem Bemühen den ersten Kratzer. Dann kommen die Aasgeier: "Ah, da hat doch schon einmal etwas nicht funktioniert. Mal sehen, ob ich nicht auch einen Fehler finden kann". Was dann folgt, kann sich jeder denken :(((
LG, content-werksta tt
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#2 Tan 2017-10-11 10:31
Vielen Dank für diesen Leitfaden. Kann mir jemand sagen wie ich unfaire Bewertungen bei Google löschen lassen kann?

Mit freundlichen Grüßen
Tan
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#1 Roland 2017-10-11 05:12
Die subjektive Meinung ist nach wie vor der Knackpunkt. Und seitdem es zusätzlich in Mode kommt negative Fakebewertungen anzukaufen ist es noch schwieriger geworden. Denn was bleibt dann - außer der Hoffnung, dass andere Kunden den Vorwurf ähnlich sinnfrei finden - wenn übertrieben negative, subjektive Fakebewertungen eintrudeln?

Ein paar schöne Beispiele - "Zusteller unfreundlich." 1 Stern. Oder: "Verpackung war bei Anlieferung beschädigt." 1 Stern. Oder: "Handbuch unverständlich. " 1 Stern. "Farbe gefällt mir nicht." 1 Stern. Alles schon gesehen...
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