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Der Kochboxen-Versender HelloFresh musste im dritten Quartal 2018 weitere Verluste einstecken. Dennoch will das StartUp bereit 2019 schwarze Zahlen schreiben.
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HelloFresh muss weiter Verluste einstecken – und ist trotzdem Weltmarktführer
| Kategorie: Start-Ups

Starbucks-Kunden müssen, um über die Smartphone-App „Pay with Square“ zu bezahlen, diese herunterladen und dort ihre Kreditkartendaten hinterlegen. Für alle, die ihren Kaffee nicht per Mobile Payment, sondern per Münze aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen wollen, behält Starbucks sein bisheriges Kassensystem sowie die eigene Bezahl-App, die jedoch nur mir der hauseigenen Debit Card funktioniert.

Die Kernidee des Zahlungsdienstleisters ist ein Kreditkartenleser, der an das eigene Smartphone angeschlossen werden kann und somit mehr als zwei Millionen Einzelhändlern in den USA erlaubt, Kreditkartenzahlungen anzunehmen. Später entwickelte das Jungunternehmen eine App für Händler, mit der sie ein iPad als Kassengerät nutzen konnten.

Doch wie funktioniert das mit dem Mobile Payment? Kunden nennen am Tresen nur ihren Namen, der Verkäufer trägt die Zahlung in seiner Square-Version ein und der Kunde bestätigt die Abbuchung auf dem eigenen Gerät. Bei diesem Vorgang müssen jedoch beide Geräte eine funktionierende Mobilfunk-Datenverbindung aufweisen. Mobile Payment ist ein aktuell rasch wachsender Markt, auf dem neben Square auch PayPal und Google (Wallet) versuchen Fuß zu fassen. Einheitliche Standards für das Mobile Payment gibt es jedoch noch nicht.

Das Mobile Payment Unternehmen gehört aktuell zu den, am höchsten bewerteten, nicht börsennotierten Tech-Firmen. Selbst der Kreditkartenriese Visa hat bereits in das 2009 gegründete StartUp investiert. Nach eigenen Angaben werden täglich über das Unternehmen etwa vier Millionen Dollar an Zahlungen abgewickelt, wobei Square 2,75 Prozent Kommission, der getätigten Transaktion einbehält. Nicht verwunderlich, dass viele dem Zahlungsabwickler bereits einen künftigen Börsengang vorhersagen. Im Rahmen der Investition der Kaffeehauskette erhält Starbucks-Chef Howard Shultz einen Sitz im siebenköpfigen Verwaltungsrat von Square.

Stellt sich nur die Frage, ob Square durch Starbucks den Durchbruch am amerikanischen Markt schafft und wann wir in Deutschland unseren Kaffee mit dem Handy statt mit Münzgeld bezahlen werden.

Geschrieben von Franziska Henkel
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