Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Der kleine Knick will die Schultüte revolutionieren und hat besondere Designs dafür entworfen. In der Höhle der Löwen hoffen die Gründer nun auf ein Investment.
close button
Der kleine Knick bei DHDL: „Wir haben aus der Anfangsidee ein richtiges Unternehmen gemacht.“
| Kategorie: Start-Ups

Der Milka-Hersteller Mondelēz International reiht sich bei den Konzernen ein, die einen eigenen Accelerator gegründet haben. Nun können sich StartUps auch bei dem Schoko-Hersteller bewerben – der Fokus liegt dabei explizit auf In-Store-Analytics und E-Commerce.

Milka-Schokolade

Bildquelle: Nenov Brothers Images / Shutterstock.com

Es gibt einen weiteren Konzern im Ring, der mit einem eigenen Accelerator Jungunternehmen unterstützen will und sich an das Thema Disruption wagt: Mondelēz International hat sein StartUp-Programm „Shopper Futures“ gestartet. Das US-Unternehmen, das hinter Süßigkeitenmarken wie etwa Milka oder Oreo steckt, spricht gezielt StartUps an, die sich etwa mit In-Store-Analytics und dem E-Commerce beschäftigen.

Wie die Gründerszene berichtet, kooperieren die teilnehmenden StartUps im Rahmen des Programms drei Monate lang mit einer der Marken oder Partnerunternehmen von Mondelēz International, um Konzepte für den digitalen Handel zu entwickeln. Jedes StartUp erhält dabei 30.000 Euro von Mondelēz, Anteile müssen dafür nicht abgegeben werden. Zu den teilnehmenden Marken gehören neben Milka und Oreo auch Mikado und Belvita, als Partnerunternehmen steht unter anderem der Supermarkt Penny zur Verfügung.

Interesse an langfristigen Kooperationen

Das „Shopper Futures“-Programm steht allen StartUps aus Deutschland, Österreich und der Schweiz offen, solange sie nicht älter als fünf Jahre sind und noch nicht mit einer der Marken von Mondelēz in der DACH-Region zusammengearbeitet haben. Die Bewerbungsphase endet am 10. April. Fünf StartUps erhalten dann den Platz in dem Programm.

Bei der Vorstellung des Programms im Hubraum in Berlin habe es auch kritische Nachfragen einiger Zuhörer gegeben. So habe ein Gast laut Gründerszene „das generelle Rumgeteste“ vieler Accelerator kritisiert und sich ein Programm gewünscht, das von StartUps eine gezielte Problemlösung fordere. Mondelēz sei auf diese Kritik nicht konkret eingegangen. Der Konzern habe aber erklärt, dass man an langfristigen Kooperationen mit den StartUps interessiert sei, eine verbindliche Zusage sei zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht möglich.

Mondelēz International ist damit der jüngste Konzern auf dem Feld der Unternehmen, die einen eigenen Accelerator aufgebaut haben. ProSiebenSat.1Media-Saturn und die Metro-Group versuchen sich ebenfalls schon länger in diesem Feld.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
1767 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL
KOMMENTAR SCHREIBEN

Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Schutz vor Spam-Kommentaren wird meine IP-Adresse gespeichert. Mit dem Absenden meines Kommentars bin ich damit einverstanden und stimme der Veröffentlichung meines Namens sowie der Verlinkung meines Namens mit meiner Webseite, soweit ich diese bei der Kommentierung angegeben habe, zu.