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T-Shirts, Müsli, Handyhüllen, Möbel – den Möglichkeiten im E-Commerce sind keine Grenzen gesetzt. Und die Zahl der Händler, die ihren Kunden mehr als nur Standard-Produkte bieten wollen, steigt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Web-Shops, die auf die Individualisierung ihrer Produkte setzen. So wird der Kunde zum Hersteller und erhält etwas völlig Einzigartiges.

 Individuelles sticht hervro

Wenn es um Selbstgestaltung im Internet geht, sind T-Shirts das Paradebeispiel. Anbieter wie shirtinator oder spreadshirt ermöglichen es dem Kunden, die Form und Farbe des Kleidungsstücks zu wählen und dann mit Aufdrucken selbst zu gestalten. So erhält der Käufer ein Kleidungsstück, welches kaum jemand anders haben dürfte – man kann sich so als individuelle Persönlichkeit präsentieren. Besonders geeignet und beliebt sind diese Angebote auch für Gruppenaktionen, zum Beispiel einen Junggesellenabschied oder eine Gruppenreise, bei denen man dann in einheitlichem Gewand speziell auf den Anlass abgestimmt auftreten kann.

Die Möglichkeiten der Individualisierung enden aber nicht bei Kleidung – sie fangen dort erst an. Inzwischen gibt es kaum etwas, was der Kunde nicht selbst gestalten kann: Schokolade, Müsli, Handyhüllen. Inzwischen ermöglichen einige Anbieter es sogar, dass man sein eigenes Parfüm oder Shampoo zusammenstellen kann.

mymöbelstück: Vom Kunden entworfen, vom Tischler gefertigt

Eine der neuesten und ambitionierteren Entwicklungen auf dem Individualisierungsmarkt bietet mymöbelstück. Hier kann der Kunde sein Möbel, beispielsweise einen Schrank, in einem 3D-Konfigurator entwerfen – und zwar sehr genau. Nachdem ein Möbel ausgewählt wurde, können Maße und das Design fast völlig frei gestaltet werden. Anschließend stellt ein Tischlermeister den Schrank her. Die Idee wirkt riskant, kommt der Möbelmarkt doch erst schleppend im E-Commerce voran. Dominic Lindner, Mitgründer von mymöbelstück, sieht aber großes Potenzial im Online-Möbelmarkt: „Der klassische Kunde, die Generation Online, kommt langsam und wird in nächster Zeit den Markt deutlich ankurbeln.“

„Niemand möchte gerne sein Möbelstück in einer anderen Wohnung sehen“

Für Lindner steht der Kundenwunsch an oberster Stelle – vor allem was die Einrichtung der eigenen Wohnung angeht. „Möbel von der Stange kann der Kunde überall kaufen, wir unterscheiden uns von Möbeldiscountern, denn hier gestaltet der Kunde selbst aktiv mit und sein Möbelstück ist einzigartig“, sagt er. „Niemand möchte gerne sein Möbelstück in einer anderen Wohnung sehen. Dies kann den Kunden bei uns nicht passieren.“

Um die Kundenwünsche exakt umzusetzen, bietet mymöbelstück einen 3D-Konfigurator, der exakt auf die Anforderungen der Tischler angepasst werden musste. Trotzdem durfte der Konfigurator nicht in der Bedienfreundlichkeit nachlassen. „Die Kunst war der Spagat zwischen den Anforderungen des Tischlermeisters und der Kundenfreundlichkeit. Wir haben den Konfigurator vollkommen an den Prozess des Tischlermeisters angepasst und mussten dabei Kundenfreundlichkeit stets im Blick behalten“, betont Lindner. Für die Zukunft sei eine Erweiterung der Möbelauswahl und Vereinfachung der Bedienung geplant, die dem Kunden ein angenehmes Kauferlebnis bringen sollen.

Der Kunde kann sich selbst entfalten

Die Individualisierung von Möbeln ist das beeindruckendste Beispiel von Selbstgestaltung im Internet – schließlich ist die Herstellung und der Versand von Schränken komplexer und schwieriger als beispielsweise von T-Shirts. Es zeigt aber auch, dass im Online-Handel keine Grenzen gesetzt sind und das Verlangen nach Einzigartigkeit für viele im Vordergrund steht. So wird der Kunde zum Designer und kann jeden Aspekt seines Lebens eigens entwerfen - und sich frei entfalten. Bisher scheinen allerdings vor allem junge Unternehmen solche Möglichkeiten anzubieten.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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