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| Kategorie: Start-Ups

Freeletics hat einen Käufer gefunden. Wie das Münchner Fitness-StartUp bekannt gab, sollen US-Investoren mehrere Millionen Euro in das Unternehmen investieren und die gesamten Anteile der drei Gründer übernehmen.

Fitness Smartphone
© ArtRoms / shutterstock.com

Über ein Jahr hat es gedauert, nun scheint der Exit für die drei Freeletics-Gründer in greifbare Nähe zu rücken. Das eigenfinanzierte Fitness-StartUp hatte in den letzten Monaten nach einem neuen Geldgeber gesucht. Nun scheint man nach eigenen Angaben Investoren aus den USA gefunden zu haben, die laut Informationen von Gründerszene einen „hohen zweistelligen Millionenbetrag“ in das Münchner Unternehmen stecken wollen. Genaue Zahlen verrät Freeletics allerdings nicht.

Investoren besitzen ein „strategisch wertvolles Netzwerk“

Die drei Gründer Mehmet Yilmaz, Andrej Matijczak und Joshua Cornelius hatten sich bereits vor einigen Jahren aus dem Unternehmen zurückgezogen und neuen Projekten gewidmet. Bis jetzt hielten sie aber weiterhin die Mehrheit an Freeletics. Nun stellt die Investorengruppe um Causeway Media Partners, Jazz Venture Partners, Courtside Ventures, Fitlab, Elysian Park Ventures, Ward Ventures und dem neuen CEO Daniel Sobhani die finanziellen Mittel, um die Anteile der drei Gründer zu erwerben. Die US-Investoren sind laut Gründerszene „tief in der US-Sportindustrie verwurzelt“, haben Verbindungen zur NBA-Mannschaft Boston Celtics sowie den San Francisco 49ers aus der amerikanischen Football-Liga. Daraus ergebe sich ein „strategisch wertvolles Netzwerk“, so die Hoffnung vom Freeletics-CEO. In Zukunft will man noch stärker wachsen, so das erklärte Ziel von Sobhani.

Das Fitness-StartUp wurde im Mai 2013 ins Leben gerufen und hat zwei Jahre später einen eigenen Online-Shop gestartet, in dem die hauseigene Kollektion „Freeletics Wear“ verkauft wird. 2016 konnte der Konzern einen Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaften und zählt nach eigenen Angaben aktuell 30 Millionen Nutzer. Der Gewinn belief sich auf rund eine Million Euro.

 

Geschrieben von Corinna Flemming
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