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Der Kochboxen-Versender HelloFresh musste im dritten Quartal 2018 weitere Verluste einstecken. Dennoch will das StartUp bereit 2019 schwarze Zahlen schreiben.
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HelloFresh muss weiter Verluste einstecken – und ist trotzdem Weltmarktführer
| Kategorie: Start-Ups

Der Fahrdienstervice CleverShuttle und die Deutsche Bahn haben ihre Partnerschaft ausgebaut. Ab sofort hält das Verkehrsunternehmen die Mehrheit der Anteile an dem Berliner StartUp. Zusammen will man das Wachstum von CleverShuttle vorantreiben.

Clevershuttle
© CleverShuttle

Um am hart umkämpften Fahrdienstmarkt weiterhin seine Stellung zu bewahren, hat das Berliner StartUp CleverShuttle jetzt seine Partnerschaft mit der Deutschen Bahn ausgebaut. Das Verkehrsunternehmen hat seine Anteile an der GHT Mobility GmbH, welche hinter CleverShuttle steht, von 20 auf 79 Prozent aufgestockt und hält nun die Mehrheitsanteile am Fahrdienst-StartUp. Wie viel die Deutsche Bahn gezahlt hat, wollte CleverShuttle nicht verraten. Allerdings sei es nach Angaben von NGIN Mobility „deutlich mehr“ gewesen, als noch in den Finanzierungsrunden zuvor.

Die vorherigen Investoren, wie Daimler, haben gleichzeitig ihre Anteile verkauft und auch die Gründer Bruno Ginnuth, Jan Hofmann und Slava Tschurilin halten nun nur noch rund sieben Prozent der Unternehmensanteile.

Zusätzliches Kapital soll Wachstum vorantreiben

Bereits jetzt nutzen rund 70.000 Fahrgäste den Service von CleverShuttle monatlich, in den Städten Berlin, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart ist man bereits vertreten. In Zukunft will das Berliner StartUp nicht nur die Mitarbeiterzahl aufstocken, sondern auch mehr Fahrzeuge in weiteren Städten bereitstellen. „Deshalb haben wir uns für einen finanzstarken Investor entschieden, mit dem wir in den letzten 1,5 Jahren bereits gute Erfahrungen gemacht haben“, begründet CleverShuttle-CEO Bruno Ginnuth gegenüber NGIN Mobility den Schritt. Aktuell beschäftigt CleverShuttle 65 Mitarbeiter, bis Ende 2019 soll sich diese Zahl verdoppelt haben. Und auch weitere Städte sollen dazu kommen. In Dresden und Frankfurt am Main werden die grün-weißen Fahrzeuge bereits in Kürze verfügbar sein, Ende nächsten Jahres sollen es dann insgesamt 15 Städte sein, in denen der Elektro-Fahrdienst deinen Service anbietet.

Obwohl die Deutsche Bahn die Mehrheit am Unternehmen hält, soll sich in der täglichen Arbeit nichts ändern. Auch die drei Gründer bleiben CleverShuttle erhalten und wollen auch weiter unabhängige Entscheidungen treffen.

 

Geschrieben von Corinna Flemming
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