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Der Großinvestor Kinnevik will die Hälfte seiner Aktien an Rocket Internet loswerden. Für die Berliner ist das ein Paukenschlag. Verlieren die Schweden die Hoffnung?
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Rocket Internet: Großinvestor Kinnevik verliert offenbar die Hoffnung (Update)
| Kategorie: Samwer-watch

„Das erste Halbjahr 2016 hat gezeigt, dass Rocket Internets Schlüsselbeteiligungen ihren Weg zur Profitabilität erfolgreich fortführen“, so die zusammenfassenden Worte von Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer zur aktuellen Entwicklung seines Inkubators. Es geht in der Tat voran bei den Berlinern – zumindest in kleinen Schritten!

Team von Rocket Internet

© Rocket Internet

Rocket Internet hat offiziell die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr des aktuellen Jahres vorgelegt. Abermals muss die StartUp-Schmiede mit deutlichen Verlusten leben – auch wenn sie dieses Mal nicht ganz so hoch ausfallen, wie noch im Vorjahr: Die Ebitda-Marge, also der bereinigte Gewinn, kletterte von -32 Prozent von -17 Prozent. Die wichtigsten Unternehmen beziehungsweise Beteiligungen in den Bereichen Food, Fashion, General Merchandise sowie Home & Living haben in den ersten beiden Quartalen einen Umsatz von 1,043 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

HelloFresh wieder erfolgreichstes Unternehmen

„Das erste Halbjahr 2016 hat gezeigt, dass Rocket Internets Schlüsselbeteiligungen ihren Weg zur Profitabilität erfolgreich fortführen“, kommentierte Rocket-Chef Oliver Samwer die Entwicklung. „Wir befinden uns auf dem Kurs dahingehend, unsere Profitabilitätsziele zu erreichen, sodass mindestens drei Schlüsselbeteiligungen Ende 2017 profitabel sein werden.“ Wie auch bei Gründerszene zu lesen ist, liegen die Verluste bei den sechs relevantesten Unternehmen bei 212 Millionen Euro. Der Nettoumsatz wuchs jedoch um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zugpferd war wieder einmal das Food-StartUp Hello Fresh, das ein Umsatzwachstum von immerhin 159 Prozent vorweisen kann. Bei Westwing hat sich die Ebitda-Marge von -31,7 Prozent auf -8,4 Prozent verbessert. Rocket Internet hebt zusätzlich noch einige Global Fashion Group-Unternehmen wie beispielsweise Dafiti hervor, das vor allem in Lateinamerika aktiv ist und den bereinigten Gewinn von -37 Prozent auf -9,6 Prozent steigern konnte.

Bereits Anfang September hatte Rocket Internet vor den Verlusten gewarnt, die insgesamt 617 Millionen Euro betragen. Die komplette Übersicht über die aktuellen Geschäftszahlen von Rocket Internet, inklusiven allen Zahlen, kann hier heruntergeladen werden.

Geschrieben von Christian Laude
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