Super Banner Wallpaper

Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Rocket Internet hat seine Pläne für das aktuelle Jahr bekannt gegeben und blickt trotz sinkendem Aktienkurs optimistisch in die Zukunft.
close button
Rocket Internet will in diesem Jahr „durch die schwarze Null kommen“
| Kategorie: Samwer-watch

Der Kredit-Marktplatz Lendico wird einen neuen Eigentümer bekommen: Rocket Internet verkauft das Unternehmen an den britischen Hedgefonds Arrowgrass. Es ist nicht das erste FinTech-StartUp, dass die Berliner verkaufen.

Lendico Website

© Michael Pohlgeers | Händlerbund

Rocket Internet hatte zuletzt einen Anteil von gut 50 Prozent an dem Kredit-Marktplatz Lendico. Diesen Anteil haben die Berliner mit rund 140 Millionen Euro bewertet – und verkaufen ihn nun. Wie Heise Online unter Berufung auf das Handelsblatt berichtet, soll der britische Hedgefonds Arrowgrass Lendico komplett übernehmen. Arrowgrass hält bereits eine kleinere Beteiligung an dem StartUp. Ein Kaufpreis sei allerdings nicht genannt worden, heißt es weiter.

Dominik Steinkühler, Co-Gründer und Geschäftsführer von Lendico, sieht den Verkauf des Unternehmens als durchaus positiv an. Lendico erhalte durch die Übernahme einen „Gütestempel“. Der britische Hedgefonds sei nach mehrjähriger Kooperation „von dem Projekt vollständig überzeugt“.

Rocket Internet: Kein Erfolg im Finanzbereich

Lendico ist nicht das erste StartUp aus dem Finanzbereich, das Rocket Internet verkauft. Große Erfolge blieben für die Berliner StartUp-Schmiede allerdings aus. Zencap, ein Vermittler von Krediten, wurde bereits an Lending Circle abgetreten, der Zahlungsdienstleister Paymill wurde von dem Schweizer Konkurrenten Klik & Pay übernommen, nachdem das StartUp Insolvenz angemeldet hatte (wir berichteten), und Payleven fusionierte mit SumUp.

Lendico war im Jahr 2015 unter Druck geraten und musste sich neu sortieren. Nachdem das Unternehmen Standorte schließen und Mitarbeiter entlassen musste, verließ Mitgründer Philipp Petrescu Lendico im März 2015. Lendico erklärte damals, dass das Ausscheiden von Petrescu „auch ein Beleg für die erst kürzlich verkündete Strategie zur Repositionierung von Lendico auf wenige Märkte und insbesondere den deutschen Markt“ sei. Zuvor hatte Lendico die Standorte Johannesburg und Madrid aufgegeben.

 

Geschrieben von Michael Pohlgeers
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
2090 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren