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Rocket Internet hat sich mit seinem Investment-Ableger Global Founders Capital an HomeToGo, einer Suchmaschine für Ferienunterkünfte, beteiligt.
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HomeToGo: Rocket Internet beteiligt sich an Suchmaschine für Ferienunterkünfte
| Kategorie: Samwer-watch

Das StartUp Carspring, das den Gebrauchtwagenmarkt revolutionieren will, kämpft offenbar mit riesigen Problemen. Nun sollen sich die Anzeichen verdichten, dass das Jungunternehmen vor dem Aus stehen könnte.

Warndreieck auf einer Straße
© Freedom_Studio – Shutterstock.com

Das Gebrauchtwagen-StartUp Carspring kämpft offenbar mit ernsthaften Problemen. Wie Gründerszene berichtet, gibt es nun mehr Anzeichen dafür, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten steckt. Demnach sind auf der Carspring-Homepage derzeit keine Fahrzeuge mehr gelistet und auch der Kundenchat auf der Seite ist nicht mehr verfügbar. Ebenso sei bei der Service-Hotline kein Durchkommen mehr.

Anfragen von Gründerszene zu den vermeintlichen Problemen werden nicht beantwortet – weder Rocket Internet, das mindestens 75 Prozent an dem StartUp hält, noch Carspring-Gründer Peter Baumgart gaben dem Magazin Auskunft. Baumgart und sein Mitgründer Maximilian Vollenbroich seien kurioserweise im britischen Handelsregister als „resigned“ (zurückgetreten) verzeichnet, obwohl sie auf der Website von Carspring noch als Geschäftsführer aufgeführt werden. Laut Handelsregister seien Thomas Marie Jean Bellessort und Manuel Lupe de Carvalho als Manager eingetragen, sie finden sich aber nicht auf der Unternehmensseite. Auch dazu schweigt Rocket Internet sich aus.

Uneinigkeit bei Investoren und Gründern

Dass Carspring finanzielle Probleme hat, ist schon länger bekannt. Nach Informationen von Gründerszene sei eine geplante Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro geplatzt. Grund sei, dass sich die bisherigen Investoren und die Gründer selbst uneinig über die strategische Zukunft des Gebrauchtwagen-StartUps gewesen sein sollen.

Carspring hat es sich zum Ziel gesetzt, Gebrauchtwagen möglichst unkompliziert online zu verkaufen. Sowohl der Verkaufs- als auch der Kaufprozess soll dabei vollständig über das Internet abgewickelt werden können. Das StartUp bietet ein 14-tägiges Rückgaberecht, sechs Monate Garantie, eine Auslieferung nach Hause und eine Finanzierungsberatung an. Carspring war mit diesem Konzept 2015 in Großbritannien gestartet, noch im selben Jahr wollte es auch in Deutschland aktiv werden – daraus wurde allerdings nichts.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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