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Rocket Internet hat seine Pläne für das aktuelle Jahr bekannt gegeben und blickt trotz sinkendem Aktienkurs optimistisch in die Zukunft.
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Rocket Internet will in diesem Jahr „durch die schwarze Null kommen“
| Kategorie: Samwer-watch

Dank seinen „selected companies“ lief der Jahresbeginn für Rocket Internet mehr als zufriedenstellend. Allein der Kochboxenanbieter HelloFresh konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent auf 296 Millionen Euro steigern.

Menschen freuen sich

© Jacob Lund - Shutterstock.com

Das Jahr hätte für Rocket Internet kaum besser starten können. Das stellen die Quartalszahlen unter Beweis, die die StartUp-Schmiede aktuell veröffentlicht hat. Demnach konnte Rocket Internet in den ersten drei Monaten von 2018 einen Gewinn in Höhe von 75 Millionen Euro einfahren.

HelloFresh wächst unaufhaltsam

Zu diesem Erfolg trugen maßgeblich die „selected companies“ („ausgewählten Unternehmen“) bei. Allen voran HelloFresh wächst weiterhin stark: Der Kochboxenanbieter konnte seinen Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 44 Prozent auf 296 Millionen Euro steigern. Auch die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von -14,4 auf nun -7,3 Prozent. Gleichzeitig hat Rocket Internet bekannt gegeben, acht Prozent seiner Anteile an HelloFresh verkauft und dafür 150 Millionen Euro erhalten zu haben. Dennoch ist der Berliner Inkubator weiterhin der größte Aktionär von HelloFresh und hält nun 36 Prozent der Anteile.

Aber auch bei den anderen „selected companies“ lief es im ersten Quartal durchaus zufriedenstellend: Bei der Global Fashion Group kletterte der Umsatz um 17,6 Prozent auf 237 Millionen Euro, beim Möbelhändler Home24 um 25,2 Prozent auf 85 Millionen Euro und bei der afrikanischen Online-Plattform Jumia sogar um 70,9 Prozent auf 151 Millionen Euro nach oben. Entsprechend hält Rocket-Internet-Geschäftsführer Oliver Samwer fest: „Im ersten Quartal 2018 haben unsere ausgewählten Unternehmen auf ihrem Weg zur Profitabilität weiterhin Fortschritte gemacht und gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstum unter Beweis gestellt.“

Liquide Mittel liegen aktuell bei 2,6 Milliarden Euro

Im Gegensatz zum ersten Quartal 2018 lief das letzte Jahr für Rocket Internet insgesamt eher zwiespältig. Einerseits konnten die Verluste erfolgreich verringert werden – andererseits ging gleichzeitig auch der Konzernumsatz zurück. Während dieser 2016 noch bei 50,4 Millionen Euro lag, sank er im letzten Jahr auf 36,8 Millionen Euro. Die liquiden Mittel sollen zum Zeitpunkt der Bekanntgabe bei 2,7 Milliarden Euro gelegen haben. Diese haben sich bis zum 15. Mai 2018 laut Rocket Internet nur marginal verringert.

Geschrieben von Christian Laude
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