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Während der Noah-Konferenz hat Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer die Prognose geäußert, dass künftig KI die Aufgaben von Marketing-Managern übernehmen wird.
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Haben Marketing-Manager eine Zukunft? Oliver Samwer äußert gewagte Prognose
| Kategorie: Samwer-watch

Rocket Internet CEO Oliver Samwer gab im Zuge der Hauptversammlung am vergangenen Freitag die Ziele für das aktuelle Jahr bekannt. Die StartUp-Schmiede will profitabler werden und den Sinkflug des eigenen Aktienkurses stoppen.

Mann auf Rakete
© blocberry / shutterstock.com

Oliver Samwer, CEO von Rocket Internet, hat auf der am Freitag abgehaltenen Hauptversammlung die Unternehmensziele für das aktuelle Jahr bekannt gegeben. Vom 45-Jährigen hieß es, dass man „durch die schwarze Null kommen“ wolle. Wie die letzten Quartalszahlen zeigten, befindet sich die StartUp-Schmiede bereits auf dem besten Weg dahin: In den ersten drei Monaten konnten die Verluste verringert werden.

Gleichzeitig betonte Samwer aber auch, dass man noch einiges vorhätte: „Wir sind noch nicht zufrieden“, wird er bei Reuters in Bezug auf den sinkenden Aktienkurs zitiert. Dieser musste am vergangenen Freitag einen Rückgang von gut einem Prozent auf rund 25 Euro verkraften. Der ursprüngliche Ausgabepreis lag bei deutlich höheren 42,50 Euro. Hier kündigte Samwer deutliche Verbesserungen für 2018 an. Kritik gab es bereits von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger. So fordert man laut n-tv „eine kleine Dividende als 'Trostpflaster' für die Aktionäre, die von Anfang an dabei sind.“

Neue Investitionsmöglichkeiten sind rar

Rocket Internet hat aktuell mit 2,7 Milliarden Euro zwar genug Mittel, um weiter zu investieren, allerdings konnte man noch nicht genau sagen, was „die nächste große Sache“ sein werde. „Wir suchen mittlerweile auch FinTechs, Software, künstliche Intelligenz, Proptechs“ sagte Samwer einem Bericht von n-tv zufolge zu möglichen neuen Zielen in der StartUp-Branche. Allerdings sei es auch schwer, stets geeignete Investitionsmöglichkeiten zu finden. Dies „läuft nicht wie am Fließband“ gab der CEO zu bedenken.

Konzentrieren wolle man sich in Zukunft auch weiterhin auf die Bereiche Essen und Kleidung und dabei auch weiterhin verstärkt den US-Markt im Auge behalten. Insgesamt zeigt sich der Vorstandschef optimistisch für die Zukunft: „Ich gehe davon aus, dass wir auch die nächsten 30 Jahre erfolgreich sein werden.“

Geschrieben von Corinna Flemming
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