Moskau: U-Bahn-Tickets können mit dem Gesicht bezahlt werden

Veröffentlicht: 18.10.2021
imgAktualisierung: 18.10.2021
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
18.10.2021
img 18.10.2021
ca. 2 Min.
Anzeige
Moskauer U-Bahn
© Denis Bukhlaev / Shutterstock.com
Moskau hat für seine U-Bahn eine Bezahlung per Gesichtserkennung eingeführt. Das System hatte angeblich einen guten Start.


Wer die Moskauer U-Bahn nutzen will, kann sein Ticket nun auch einfach per Gesichtserkennung bezahlen. Der neue „Face Pay“-Service kommt offenbar gut an, wie Heise Online berichtet: Über 25.000 Menschen hätten diese Möglichkeit am ersten Tag bereits genutzt, wie das staatliche Verkehrsunternehmen mitteilte. Die Erwartungen seien übertroffen worden, betonte der zuständige Vize-Bürgermeister Maxim Liksutow. 

„Um in die U-Bahn einzusteigen, brauchen Fahrgäste weder eine Karte noch ein Smartphone – sie müssen nur in die Kamera am Drehkreuz schauen“, erklärt Liksutow weiter. Das System funktioniere bereits an über 240 Metro-Stationen in der Hauptstadt. 

Um sich für das neue Bezahlsystem zu registrieren, müssen Fahrgäste ein Foto von sich, ihre Bankkarte und ihre Karte für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hochladen und diese anschließend mit der Metro-App verknüpfen. Über die Gesichtserkennung können die Daten dann zugeordnet und die Fahrten berechnet werden.

Vize-Bürgermeister Liksutow rechnet damit, dass „Face Pay“ in den nächsten zwei bis drei Jahren von 10 bis 15 Prozent der Fahrgäste genutzt wird. Das System sei sicher, betonen die Behörden – Kritik kommt allerdings von der unabhängigen Organisation Roskomswoboda. Sie bezeichnete die Aussagen über die Sicherheit als „ziemlich zweifelhaft“. Zudem könnten Sicherheitsdienste Zugriff auf die Daten erlangen.

Anzeige

Steam wirft Blockchain-Games von seiner Plattform

Die Gaming-Plattform Steam hat sämtliche Videospiele, die auf Blockchain-Technologie basieren, entfernt. Das Unternehmen erklärt zudem auf seiner Onboarding-Seite, dass entsprechende Anwendungen nicht mehr von Usern veröffentlicht werden sollen. Wie t3n berichtet, hätten sich auf Twitter bereits mehrere Entwicklerinnen und Entwickler beschwert, dass ihre Spiele entfernt wurde, weil sie NFTs angeboten haben.

Die Entscheidung von Steam gibt der Konkurrenz Aufwind: Der Epic Games Store erklärte bereits öffentlichkeitswirksam, dass Blockchain-Spiele auf seiner Plattform weiterhin erlaubt seien. Für die Anbieter sei die Entscheidung nun eine gute Gelegenheit, ein neues Alleinstellungsmerkmal aufzubauen, so t3n.

Anzeige

Elon Musk besucht das VW-Managertreffen

Tesla-Chef Elon Musk hat dem VW-Managertreffen einen (virtuellen) Besuch abgestattet. VW-Chef Herbert Diess hatte Musk überraschend eingeladen. Der Tesla-Chef bezeichnete VW als eine Ikone und zeigte sich sicher, dass der Konzern den Wandel zur Elektromobilität meistern könne, berichtet Golem.de. Auf die Frage, warum Tesla so viel schneller sei, soll Musk gesagt haben, dass das am Führungsstil läge – er selbst sei Ingenieur und interessiere sich für Lieferketten, Logistik und Produktionsprozesse.

Anzeige
Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Expert/in für: Marktplätze

Veröffentlicht: 18.10.2021
img Letzte Aktualisierung: 18.10.2021
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben