Google: Chat-KI Bard ist jetzt auch in Deutschland verfügbar 

Veröffentlicht: 13.07.2023
imgAktualisierung: 13.07.2023
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 3 Min.
13.07.2023
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Google-Bard-Logo auf Smartphone vor Website mit Chatbot
© Sidney de Almeida / Shutterstock.com
Googles KI-Chatbot Bard ist jetzt auch hierzulande sowie vielen weiteren Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes nutzbar. Es sei das bisher größte Update.


Googles Chat-Tool mit künstlicher Intelligenz „Bard“ kann ab sofort auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz genutzt werden. Außerdem ist das Tool auch allen anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes und in über 40 zusätzlichen Sprachen verfügbar – beispielsweise Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Hindi und Spanisch. Dies sei das „bisher größte Update von Bard“, kündigte Google jetzt auf dem eigenen Unternehmesblog an.

Nutzer:innen können mit der generativen KI interagieren und diese soll umfassend weiterhelfen – und zwar „nicht einfach nur, indem wir eure Fragen beantworten, sondern indem wir euch helfen, sie weiterzudenken“, bewirbt der Konzern das Tool

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Bard erhält Updates

Google gab im Zuge des Launches für weitere Länder zudem neue Funktionen des Chat-Tools bekannt: So gibt es nun die Option, sich Antworten des Bots auch anhören zu können, die jetzt auch auf Deutsch verfügbar ist. Tonalität und Stil der Antworten können überdies auf verschiedene Optionen eingestellt werden: „So könnt ihr zum Beispiel Bard bitten, euch beim Verfassen einer Anzeige für einen antiken Sessel zu helfen, und die Antwort dann mithilfe der Dropdown-Liste kürzen“, gibt Google ein Beispiel. Die Funktion ist bisher nur auf Englisch verfügbar. 

Neu ist ebenso die Möglichkeit, dass Unterhaltungen umbenannt und an einer Seitenleiste angepinnt bzw. später wieder aufgerufen werden können. Auch lassen sich Antworten künftig für andere Personen freigeben, sodass diese geteilt werden können. Für jene, die das Tool als Hilfestellungen beim Programmieren nutzen, ist es jetzt möglich, Python-Code nicht nur wie bisher zu Google Colab, sondern auch nach Replit zu exportieren. Die KI-Software soll auch mit Google Lens, die mobile App für die Bilderkennung, interagieren: Bilder können jetzt zusammen mit den sogenannten Prompts – also den Eingabebefehlen – hochgeladen werden, anschließend analysiert Bard das Foto und gibt entsprechende Hilfestellungen.

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KI bei Google – weiterhin ein Experiment

ChatGPT von OpenAI, an der Microsoft eine Beteiligung hat, ist längst zum Hype im Netz geworden, auch hat sie zügig in kommerziellen Bereichen Einzug erhalten – beispielsweise bei Zalando oder Klarna für die Einkaufsberatung. Im Februar kündigte Google den Start der eigenen KI-Variante Bard an, auf der Entwicklerkonferenz I/O war Künstliche Intelligenz dann das dominierende Thema. Nach wie vor betitelt Google den Chatbot als „ein KI-Experiment in der Anfangsphase“. 

Im Zuge der Entstehung des Tools muss sich der Konzern aber aktuell auch mit einer Klage wegen Datenmissbrauchs befassen, weil geschützte Daten für das Training der KI verwendet worden seien. Ähnliche Klagen gibt es auch gegen OpenAI oder die KI von Facebook-Mutterkonzern Meta.

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Hanna Behn

Hanna Behn

Expert/in für: Handel & Unternehmertum

Veröffentlicht: 13.07.2023
img Letzte Aktualisierung: 13.07.2023
Lesezeit: ca. 3 Min.
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