Hackerangriff auf Amazon, Google & Co.

Veröffentlicht: 13.10.2023
imgAktualisierung: 13.10.2023
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 4 Min.
13.10.2023
img 13.10.2023
ca. 4 Min.
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Achtungszeichen: Hacker versuchen, Systeme lahmzulegen
© Sashkin / Shutterstock.com
Auf die Tech-Riesen Amazon, Google und Cloudfare wurden Hackerangriffe verübt.


Guten Morgen!
Das Wochenende steht vor der Tür. Doch vorher gibt es noch die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
Große Tech-Unternehmen wurden Ziel von Hackern
 Laut Experten könnte es in Deutschland in den Wintermonaten zu Gasmangel kommen
 Puma wird Partner des afrikanischen Fußballverbands

  

Hacker haben groß angelegte Überlastungsangriffe auf bekannte Tech-Riesen vorgenommen: Der Online-Riese Amazon, der Suchmaschinenbetreiber Google und der Hosting-Dienst Cloudflare wurden mit bis zu 398 Millionen Anfragen pro Sekunde überschüttet. Ziel solcher „DDoS“-Attacken ist es, Server mit einer massiven Anzahl an Anfragen zu konfrontieren, um auf diesem Weg einen Zusammenbruch der Systeme zu erzwingen. 

Die Angriffe erfolgten bereits vor einigen Wochen, am 28. und 29. August, und dauerten jeweils nur wenige Minuten an. Erst jetzt aber machten die Konzerne die Angriffe öffentlich. Als „den bisher größten DDoS-Angriff“ bezeichnete etwa Google die Attacke. 

Der bis dato größte Angriff gegen den Suchmaschinenriesen fand im vergangenen Jahr statt. Dabei hatten Angreifer die Systeme des hauseigenen Dienstes Cloud Armor mit rund 46 Millionen Anfragen in der Sekunde bombardiert. Die jüngste Attacke sei „siebeneinhalb Mal intensiver“ gewesen. „Das entspräche der Gesamtzahl an Anfragen, die im Monat September an Wikipedia gestellt worden sind“, heißt es bei Spiegel Online.

Nach Angaben aller drei Konzerne hielten die Systeme den Angreifern stand. Trotz der erfolgreichen Abwehr verzeichnen alle Unternehmen seither immer wieder vergleichbare Angriffe. Besorgnis habe Cloudflare geäußert, weil das Netz aus nur 20.000 angreifenden Maschinen bestand. Es gebe allerdings andere Botnets, die sich aus Hunderttausenden oder gar Millionen Rechnern zusammensetzen.

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Gasmangel im Winter sei möglich

Eine gute Nachricht vorweg: Die Gasspeicher in der Bundesrepublik sind mit 97 Prozent fast voll. Allerdings haben die Betreiber aktuell eine Warnung ausgesprochen, dass mit Blick auf die kommenden Wintermonate ein potenzieller Gasmangel nicht ausgeschlossen werden könne. Zumindest „beim aktuellen Verbrauchsverhalten“ sowie extremer Kälte drohen ohne weitere LNG-Terminals Engpässe, berichtet der Spiegel mit Verweis auf Aussagen von INES (Initiative Energien Speichern), einem Zusammenschluss entsprechender Betreiber von Gas- und Wasserstoffspeichern, zu denen etwa RWE, Uniper oder OMV zählen.

Sollte eine extreme Kälte einziehen, könnten jedoch insbesondere Haushalte und Gewerbekunden „einen großen Beitrag zum Erhalt der Industrieproduktion in Deutschland leisten“, wenn sie sparsamer sind, zeige eine Analyse. Sollte es zu einer Mangellage im Gasbereich kommen, könnte die Bundesnetzagentur eingreifen und eine Entscheidung treffe, wer noch Gaslieferungen erhält und wo entsprechende Kappungen vorgenommen werden müssen. Ein solcher Eingriff konnte im vergangenen Winter unter anderem durch milde Temperaturen und Einsparungen in der Industrie und durch Haushalte vermieden werden.

„Wenn es uns nicht gelingt, vor dem Winter weitere schwimmende LNG-Terminals in Betrieb zu nehmen, können bei extrem kalten Temperaturen vermutlich nur noch zusätzliche Einsparbemühungen einen Gasmangel vermeiden“, wird INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann, zitiert.

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Puma wird offizieller Partner des afrikanischen Fußballverbands

Der deutsche Sportausrüster Puma hat einen langfristigen Vertrag mit der Confédération Africaine de Football (CAF) unterschrieben und ist somit als offizieller technischer Partner des afrikanischen Fußballverbands eingesetzt. In dieser Funktion stellt das Unternehmen unter anderem den offiziellen Spielball für verschiedene Events des Verbands.

„Die Fußballleidenschaft ist in Afrika tief verwurzelt, und in den vergangenen Jahren hat Puma mit seinen afrikanischen Partnern einen einzigartigen und kreativen Ansatz verfolgt“, kommentiert Johan Kuhlo, General Manager EEMEA Distribution bei Puma nach Angaben von FashionNetwork. „Unsere Vereinbarung mit der CAF unterstreicht diese Leidenschaft für den Sport auf dem gesamten Kontinent und wir werden gemeinsam spannende Produkte speziell für den afrikanischen Fußball entwickeln.“

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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Expert/in für: Amazon

Veröffentlicht: 13.10.2023
img Letzte Aktualisierung: 13.10.2023
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