Facebook gibt mehr Kontrolle über Werbeanzeigen im Newsfeed

Veröffentlicht: 01.02.2021
imgAktualisierung: 01.02.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 3 Min.
01.02.2021
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Facebook Ads
© PixieMe / Shutterstock.com
Facebook entwickelt ein Tool, mit dem Werbetreibende das Erscheinen von Anzeigen zu bestimmten Themen im News Feed unterbinden können. Außerdem: Starker Gewinneinbruch bei H&M und Aldi will sich im Gaming-Markt etablieren.


Werbetreibende auf Facebook sollen künftig einfacher kontrollieren können, zu welchen Themen ihre Werbung im News Feed ausgespielt wird. Demnach ließe sich ausschließen, dass Anzeigen neben bestimmten Themen angezeigt werden. Die neue Kontrolloption solle dazu beitragen, „die Bedenken von Werbetreibenden auszuräumen, dass ihre Anzeigen im News Feed neben bestimmten Themen erscheinen“, heißt es dazu im Firmenblog

Wirbt ein Unternehmen beispielsweise für Kinderspielzeug, könnte es ausschließen, dass seine Ads bei Inhalten aus der Kategorie „Kriminalität und Tragödien“ angezeigt werden. Das Tool wird zunächst nur einer kleinen Gruppe zur Verfügung gestellt – die Produktentwicklung und auch das Testen werde aber noch einen Großteil des Jahres in Anspruch nehmen, so der Social-Media-Konzern.  

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Gewinneinbruch bei H&M  – Konzern plant dennoch Eröffnung neuer Filialen

H&M schließt das Geschäftsjahr, das Ende November 2020 endete, mit einem Gewinn von 120 Millionen Euro ab – das sei nur ein Zehntel des Vorjahresgewinnes. Auch der Umsatz sank um 20 Prozent auf rund 18,44 Milliarden Euro, meldet der Spiegel. Grund für die Einbuße sind vor allem die Geschäftsschließungen im Frühjahr.

 „Obwohl die Situation zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sehr herausfordernd ist, behaupte sich die H&M-Gruppe gut“, kommentiert CEO Helena Helmersson die Bilanz. Insgesamt sollen in diesem Jahr 350 stationäre Geschäfte des Modehändlers „vor allem in etablierten Märkten“ schließen. Allerdings sei auch die Neueröffnung von 100 neuen Läden geplant. Derzeit steht der Konzern wegen der Entlassung von rund 800 Angestellten stark in der Kritik. 

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Aldi steigt in die Gaming-Szene ein

Aldi hat sich einen Kanal auf dem beliebten Spiele-Streaming-Kanal Twitch zugelegt. Damit wagt sich das Unternehmen in die deutsche Gaming-Szene. Geplant sei, sich mit exklusiven Aktionen, Services und Produkten zu etablieren, auch die Zusammenarbeit mit prominente Streamern werde forciert. „Wir wollen mit ALDI Gaming ein Förderer der deutschen Gaming-Szene werden und einen echten Beitrag für die Community leisten. Unser ALDI Gaming Kanal auf Twitch ist für uns die ideale Plattform, um mit dieser für uns neuen, sehr spezifischen Zielgruppe auf Augenhöhe zu interagieren. Wir wollen authentische und erlebbare Mehrwerte für sie schaffen, die in Erinnerung bleiben“, zitiert das Fachportal Play3 Sabina Zantis, Leiterin für den Marketing- und Kommunikationsbereich bei Aldi Nord zu dem Vorhaben. 

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Hanna Behn

Hanna Behn

Expert/in für: Handel & Unternehmertum

Veröffentlicht: 01.02.2021
img Letzte Aktualisierung: 01.02.2021
Lesezeit: ca. 3 Min.
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