Plastikschafe und Bettdecken aus Holz – so lebt Ikea Nachhaltigkeit

Veröffentlicht: 05.03.2021
imgAktualisierung: 05.03.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
05.03.2021
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ca. 2 Min.
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Schaf mit Plastik-Wolle
© YouTube Screenshot / IKEA: Unglaublich (57")
Ikea setzt seine Bestrebungen in Sachen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft fort und zeigt, mit welchen Ideen und Produkten Wertstoffkreislaufe geschlossen werden können.


Ikea ist überzeugt, dass für sie „nur ein Geschäftsmodell Erfolg bringt, das auch die Umwelt und unseren Planeten schätzt und schützt“, wie aktuell auf dem Firmenblog zu lesen ist. Schritte in diese Richtung sind beispielsweise Demontage-Anleitungen für die eigenen Möbel, damit diese sicher wieder abgebaut werden können und so länger halten, oder auch deren Rückkauf.

Doch die Schweden nehmen auch immer mehr nachhaltige Produkte ins eigene Sortiment auf – was sie mit ihrer aktuellen Werbekampagne unterstreichen. Dabei spielt Ikea mit teils abstrusen Vorstellungen oder auch Vorurteilen über die nachhaltigen Materialien, aus denen dann Wohnaccessoires entstehen: Schafe mit Plastikwollkleid – wie die wohl geschert werden, damit ein künstliches Fell entsteht? Eine Bettdecke aus Baumrinde, klingt jetz nicht so kuschelig. Und die noch vor Nässe triefende Lampe aus Algen bzw. Seegras macht sich über dem Esstisch vielleicht nicht so gut. Oder?

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Ikea: „Es müssen dringend neue Wege gegangen werden“

Die Idee dahinter ist grundsätzlich, dass bisher bei der Fertigung von Produkten nur ein überschaubarer Anteil von Materialien wiederverwendbar ist – der Rest wandert in den Müll. Doch das könne kein Modell der Zukunft sein, so Ikea – und setzt sich deshalb für Wiederverwendung, Instandhaltung, Reparatur und Recycling sowie für das Schließen von Werstoffkreisläufen ein.

„Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und wachsender Ressourcenknappheit müssen dringend neue Wege gedacht und gegangen werden – allem voran von großen Unternehmen wie Ikea“, nimmt sich das Unternehmen in die Verantwortung. Bis 2030 will der Möbelkonzern deshalb nicht nur klimapositiv, sondern auch „zirkulär“ werden. Schüsseln aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder ein künstliches Schaffell aus Altplastik gelten dabei nur als einige von vielen Ideen, mit denen das gelingen soll – unser Video der Woche:

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Hanna Behn

Hanna Behn

Expert/in für: Handel & Unternehmertum

Veröffentlicht: 05.03.2021
img Letzte Aktualisierung: 05.03.2021
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