Investoren fordern Aufspaltung von Ebay – Aktie steigt

Veröffentlicht: 23.01.2019
imgAktualisierung: 23.01.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
23.01.2019
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Ebay-Logo an einer Fassade
© Valeriya Zankovych / Shutterstock.com
Steht Ebay vor einer weiteren Aufspaltung? Das zumindest fordern einige Investoren.


Im Jahr 2015 spalteten sich der Online-Marktplatz Ebay und die Payment-Tochter PayPal voneinander ab – und zwar auf Drängen von Investoren und besonders des US-amerikanischen Unternehmers Carls Icahn. Nun scheint es so, als sei Ebay erneut in einer Situation, in der die Investoren eine bedeutende und nachhaltige Entwicklung im Unternehmen ins Rollen bringen könnten.

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Ebay soll sich von Ebay Kleinanzeigen und Mobile.de abspalten

Nach Informationen des Manager Magazins, hat sich der US-Hedgefonds Elliott in einem öffentlichen Brief an das Management von Ebay gewandt. Darin werde betont, dass eine Reihe „dringend erforderlicher“ Schritte getan werden müssten, um den Unternehmenswert von Ebay maßgeblich zu steigern. Hinter Elliott steht der Geschäftsmann und Investor Paul Singer, der über den eigenen Hedgefonds mehr als 4 Prozent an Ebay halten soll.

Die Forderung des Hedgefonds Elliott zielt darauf ab, dass sich Ebay unter anderem von der Online-Event- und Ticket-Plattform StubHub sowie der Ebay Classifieds Group abspaltet. Unter dem Dach der Ebay Classifieds Group sind verschiedene Marken von Ebay versammelt – neben internationalen Labels etwa auch Ebay Kleinanzeigen oder mobile.de.

„Beide Bereiche arbeiten profitabel. Setze Ebay den geforderten Plan um, könne das Unternehmen seinen Wert um 75 bis 100 Prozent steigern“, fasst das Manager Magazin die Idee hinter der Forderung zusammen.

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Auch andere Investoren scheinen überzeugt

Grundsätzlich scheint der Vorschlag  in der Branche durchaus auf Zuspruch zu stoßen: Denn wie es weiter heißt, habe sich auch der New Yorker Hedgefonds Starboard Value LP dem Drängen von Elliott angeschlossen. Nach der Veröffentlichung des Briefes stieg die Ebay-Aktie an der Nasdaq deutlich und erreichte zwischenzeitlich ein Plus von mehr als 10 Prozent.

Auch Ebay selbst hat sich zu den aktuellen Entwicklungen bereits geäußert: Unternehmenschef Devin Wenig zeigte sich zurückhaltend aber nicht ablehnend: Ebay wolle die Forderungen „sorgfältig prüfen und bewerten“.

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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Expert/in für: Amazon

Veröffentlicht: 23.01.2019
img Letzte Aktualisierung: 23.01.2019
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