Der Brexit hat die EU über Jahre in Atem gehalten und lässt auch Online-Kunden und -Händler weiter nicht los. So kann es für Marktplatz-Händler bei Verkäufen nach Großbritannien jetzt wohl zu zusätzlichen Kosten kommen, wie t-online.de berichtet.
Ebay-Händler, die auch nach Großbritannien verkaufen, müssen zum Teil mit erhöhten Kosten rechnen. Ebay ziehe die fälligen Gebühren für Verkäufe per Lastschrift von Großbritannien aus ein. Für die Einlösung einer solchen Lastschrift verlangt ein Teil der deutschen Banken jetzt aber eine Gebühr. So würden etwa manche deutsche Sparkassen dafür rund 8,50 Euro berechnen, heißt es.
Bei Ebay sind die möglichen Probleme bereits bekannt. „Einige unserer Kundinnen und Kunden haben uns darüber informiert, dass von ihren Banken Gebühren erhoben wurden“, erklärt Ebay-Sprecherin Daphne Rauch. „In Folge des Brexits können (EU-) Banken nun Gebühren für Transaktionen mit Banken aus dem Vereinigten Königreich erheben. Wir werden das Verhalten der (EU-) Banken weiterhin beobachten und entsprechend reagieren.“ Man bedauere die Unannehmlichkeiten für die Kundinnen und Kunden und arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.
Bankgebühren nach Brexit: Ebay-Händler sollten Zahlungsmethode umstellen
Für Ebay-Händler gibt es zwischenzeitlich eine Ausweichmöglichkeit, um mögliche anfallende Bank-Gebühren zu umschiffen: Sie könnten die Zahlungsmethode für Ebay-Gebühren auf die Abbuchung von einem Kreditkartenkonto umstellen, dafür würden normalerweise keine Transaktionskosten anfallen, heißt es.
Ebay hatte im Rahmen des Brexits bereits auf die neuen Umsatzsteuerregelungen verwiesen, die Online-Händler beachten müssen.
Alle neuen Regelungen nach dem Brexit, unter anderem zu Zoll, Produktvorschriften und Verbraucherrechten, haben wir in einer Übersicht zusammengefasst.
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Die Gebühren zieht Ebay per Lastschrift über ein Bankkonto in GB ein und die User müssen horrende Gebühren dafür bei ihren Banken zahlen.
Ebay kann sich das nicht erklären, wieso immer noch "vereinzelt" von einem Bankkonto aus GB die Gebühren eingezogen werden.
Ja wenns die nicht wissen, wer dann.
Allein daran sieht man doch, was das für ein Saftladen ist.
Die haben den Überblick verloren, ganz einfach.
OK, der Brexit kam ja dann doch echt überraschend und sehr schnell.
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Es kann doch nicht sein, dass man einfacher mit einem Bergdorf in Nepal Handel treiben kann, als mit Großbritannien, z.Zt. noch die 6-größte Volkswirtschaft der Welt.
Aber das Vereinigte Königreich hat nun nicht mal den Status eines Drittlands. Man müsste die neue Kategorie "Viertland" oder NTA für "No-Trade-Area" schaffen...
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