PayPal schlägt Girocard

Veröffentlicht: 24.07.2019
imgAktualisierung: 30.06.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
24.07.2019
img 30.06.2022
ca. 2 Min.
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PayPal auf einem Smartphone-Display
© I AM NIKOM / Shutterstock.com
Das Unternehmen YouGov hat sich mit den Zahlungsmitteln in Deutschland auseinandergesetzt. Welche mit Blick auf die Häufigkeit siegen, fassen wir hier zusammen.


Bargeld? Girocard? Oder doch lieber PayPal? – Dieser Frage ist das britische Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov nachgegangen und hat sich dabei genau angeschaut, welche Zahlungsarten die Deutschen bevorzugen bzw. welche Zahlungsmethoden in Deutschland am häufigsten genutzt werden.

Das Ergebnis: Genau wie bei zahlreichen anderen Analysen kam auch im Rahmen der YouGov-Studie heraus, dass die Deutschen ihr Bargeld lieben. Rund 80 Prozent greifen häufig auf diese Methode zurück. Die Zahlung mit Scheinen und Münzen beschrieben die Befragten als schnelle Methode, die darüber hinaus nicht nur vertraut, sondern auch sicher ist.

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Fast 60 Prozent nutzen PayPal

„Trotz der Liebe zum Bargeld nutzen die Menschen in Deutschland [...] zunehmend auch andere Zahlungsmittel“, schreibt Heise Online mit Blick auf die Ergebnisse von YouGov. Weit mehr als die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) nutzt demnach den Zahlungsdienst PayPal, der mit diesem Wert sogar die Girocard (EC-Karte) überholt. Diese landet nämlich mit rund 41 Prozent auf dem dritten Podestplatz. 

Obwohl die Zahlung mit Girocard und Kreditkarte von den Verbrauchern als eine komfortable und schnelle Payment-Variante eingestuft wird, gibt es hier allerdings auch Kritikpunkte: Denn nur etwas mehr als ein Viertel der Befragten (26 Prozent) halten sie auch für sicher, berichtet Heise mit Verweis auf eine Umfrage im Auftrag der Unternehmensberatung BearingPoint. 

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Zahlungsdienste von Google und Apple sind noch abgeschlagen

Neben den Top drei häufigen Zahlungsmitteln in Deutschland verraten die Ergebnisse von YouGov auch mehr über die vergleichsweise neuen Zahlungsoptionen von Unternehmen wie etwa Google und Apple: Während Payback Pay bei etwa 8 Prozent der Befragten zum Einsatz kommt, machen Google Pay und Apple Pay jeweils nur 4 Prozent sowie 2 Prozent aus. Dies scheint vergleichsweise gering, doch zumindest würden sie sich laut Heise nun „allmählich statistisch bemerkbar“ machen. „Mit Google Pay lässt sich zudem PayPal als Zahldienst einsetzen, sodass einige der PayPal-Zahlungen auch auf das mobile Bezahlen mit Google Pay zurückgehen dürften“, heißt es weiter.

Doch auch an dieser Stelle muss noch darauf verweisen werden, dass die Verbraucher weder PayPal noch Apple Pay oder Google Pay blind vertrauen: Nur 25 Prozent der Befragten stuften diese Zahlungsmittel als sicher ein.

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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Expert/in für: Amazon

Veröffentlicht: 24.07.2019
img Letzte Aktualisierung: 30.06.2022
Lesezeit: ca. 2 Min.
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KOMMENTARE
1 Kommentare
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Martin Kay
24.07.2019

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Ich halte diese Marktforschungs analyse für ausgemachten Mumpitz.

Wenn 80 Prozent der Befragten Bargeld verwenden, wie können dann noch 58 Prozent PayPal nutzen? Außerdem stellt sich die Frage, bei welcher Art von Einkauf welche Bezahlmethode genutzt wird.

Die GiroCard kann IMHO nicht bei Online-Käufen gezogen werden, oder gilt eine Abbuchungsermäc htigung vom Konto auch automatisch als "Zahlung per GiroCard" - wenn ja, liegt es sicherlich auch daran, dass viele Online Händler keine Abbuchung anbieten, sondern eben nur die Zahlung per Kreditkarte oder PayPal. Wobei auch die Zahlung per PayPal trotz des Dienstes dahinter nichts anderes als eine Abbuchvariante entweder vom GiroKonto oder einem Kreditkartenkon to darstellt.

Beim Einkauf im lokalen Geschäft wird sicherlich NICHT PayPal die Nase vorn liegen haben. Schon mal bei Rewe an der Kasse gestanden und eine "PayPal"-Card gezückt? Nicht? Eben! Sicherlich lässt sich auch bei Rewe & Co. mit PayPal zahlen, wenn man Google Pay nutzt - nur: Ich stehe jede Woche in einer langen Schlange an der Kasse und egal in welchem Supermarkt ich auch einkaufe, den einzigen, den ich dort mit einem Gadget bezahlen sehe, bin ich selbst.