Verwirrung um Anforderungsprofil für neuen Ceconomy-Chef

Veröffentlicht: 23.01.2019
imgAktualisierung: 23.01.2019
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
23.01.2019
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© MDOGAN / Shutterstock.com
Freenet-Chef Vilanek sorgt mit einer Aussage zum neuen Ceconomy-Chef für Verwirrung.


Schon seit einigen Monaten sucht Ceconomy nach einem neuen Chef, nachdem Vorstandschef Pieter Haas im Oktober 2018 seinen Posten räumen musste. Aufsichtsratschef Jürgen Fitschen ist seitdem mit der Suche nach einem Nachfolger beschäftigt. Wie Reuters berichtet, hat nun aber ausgerechnet Christoph Vilanek, Chef des Ceconomy-Großaktionärs Freenet, für einen Aufreger in der Chef-Suche gesorgt.

Demnach habe Vilanek im Interview mit dem Manager Magazin gefordert, dass ein neuer Vorstandschef von Ceconomy auch Verantwortung für das operative Geschäft bei MediaMarktSaturn übernehmen solle. An der Spitze der Holding müsse ein „Macher stehen, der sich einmischt, der das Unternehmen gestalten will“, so Vilanek. Das sorgte vor allem bei Convergenta, dem Minderheitseigner von Media-Saturn für Irritationen: „Wir wundern uns über die Aussage von Herrn Vilanek, dass der künftige CEO der Ceconomy auch das operative Geschäft der Media-Saturn-Holding (MSH) führen soll.”

Die MSH sei eine rechtlich eigenständige Gesellschaft, die von Ceconomy und Convergenta kontrolliert werde. Erst vor wenigen Wochen hatten die Gesellschafter mit Ferran Reverter Planet einen neuen Chef für die MSH bestimmt. Vilanek sei kein Gesellschafter, „sondern nach unserer Kenntnis Minderheitsaktionär der Ceconomy“, so ein Convergenta-Sprecher.

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Hälfte der deutschen Firmen klagt über langsames Internet

Deutschland und der Breitbandausbau – das ist so eine Sache für sich. Wie Gründerszene berichtet, klagte bereits vor Monaten der Wunderlist-Gründer Christian Reber darüber, dass in dem Büro seines neuen StartUps Pitch gerade einmal eine Internetverbindung mit 50 Mbit/s möglich sei. Monate später klagen Gründer noch immer regelmäßig über schlechte Internetverbindungen, die sie am Aufbau ihres Unternehmens hindert.

Zahlen vom Statistischen Bundesamt zeigen nun für Gesamtdeutschland ein schlechtes Bild: Nur jedes zweite Unternehmen habe demnach schnelles Internet. Das wertet das Statistische Bundesamt übrigens ab einer Geschwindigkeit von 30 MBit/s als gegeben – Reber gehört nach dieser Definition also sogar zu den Unternehmern mit einer schnellen Leitung.

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WhatsApp-Störungen am Dienstagabend

Die Messenger-App WhatsApp hatte am Dienstagabend mit Störungen zu kämpfen. Nach Angaben von t3n berichteten mehrere Tausend Nutzer über Ausfälle bei dem Dienst. Wie die Seiten Allestörungen.de und Downdetector gezeigt haben, seien neben Deutschland auch die Niederlande, Brasilien, Spanien, Italien und Mexiko von den WhatsApp-Ausfällen betroffen gewesen. Viele Nutzer machten auf Twitter ihrem Unmut über die Störungen Luft, WhatsApp wurde auf der Plattform am Abend zum Trendthema Nummer Eins in Deutschland.

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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Expert/in für: Marktplätze

Veröffentlicht: 23.01.2019
img Letzte Aktualisierung: 23.01.2019
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