MediaMarkt steigt in den Autohandel ein

Veröffentlicht: 09.06.2020
imgAktualisierung: 09.06.2020
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.06.2020
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Mediamarkt-autos.de auf dem iPad
© Vehiculum mobility solutions GmbH
Bei MediaMarkt können Kunden künftig auch Autos leasen – dazu hat der Konzern aktuell eine neue Plattform gestartet. Außerdem: Bei Galeria Karstadt Kaufhof steht ein Chef-Wechsel bevor und Huawei Pay startet noch 2020 in Deutschland.


Der Elektrofachhändler MediaMarkt greift der durch die Corona-Pandemie angeschlagenen Automobilindustrie unter die Arme und vermarktet künftig auch Autos. In Kooperation mit dem Autohaus Gotthard König und weiteren Partnern wurde hierzu das Angebot mediamarkt-autos.de gestartet. Die Aktion solle „ein klares Zeichen für den Online-Vertrieb von Neuwagen“ setzen, heißt es in der entsprechenden Pressemeldung.  

Im Detail können Interessierte über die Plattform einen Fiat 500 Hybrid für 99 Euro pro Monat und zu weiteren individuellen Konditionen leasen. Der Bestellprozess solle laut MediaMarkt besonders unkompliziert, intuitiv und somit innerhalb von 15 Minuten abgeschlossen sein. Zudem laufe die Bestellung gänzlich kontaktlos ab. Die Technologie für die Verkaufsplattform stammt vom Berliner StartUp Vehiculum, die Anfang 2019 auch Lidl schon einmal für das Angebot von Kfz im eigenen Online-Shop nutzte. 

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Chef von Galeria Karstadt Kaufhof will sich vom Unternehmen trennen

Der Vorstandschef von Galeria Karstadt Kaufhof, Stephan Fanderl, will sich vom österreichischen Konzern-Eigner Signa Holding trennen. Dies teilte Fanderl aktuell der Nachrichtenagentur Reuters mit. Dem Bericht nach wurde schon länger über eine Trennung des Managers spekuliert, er sei krankheitsbedingt seit Mitte März nicht mehr in die Führung der Geschäfte eingebunden gewesen. 

Aufgrund der Corona-Pandemie hätten sich zudem „die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die fusionierte Warenhaus-Gesellschaft wie für den Handel insgesamt fundamental verändert“, so Fanderl weiter. „Deswegen ist jetzt – im Rahmen des laufenden Schutzschirm-Verfahrens – Zeit für einen Neuanfang“, weshalb er dem Konzern die einvernehmliche Trennung vorgeschlagen habe. Er gehe von einer Einigung in Kürze aus. Das Unternehmen hatte Anfang April ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, welches sich als Vorstufe der Insolvenz ansehen lasse.

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Huawei Pay bald in Deutschland verfügbar

2016 hatte der Smartphone-Hersteller in China seinen eigenen Bezahldienst Huawai Pay ins Leben gerufen. In Europa gab es den Service bisher nicht – er soll aber nun noch in diesem Jahr sowohl nach Europa als auch ausdrücklich nach Deutschland kommen, meldet Mobiflip. Neue Huawei-Geräte werden ohne Google-Dienste und somit auch ohne den Bezahlservice Google Pay ausgeliefert – Verbraucher würden jedoch zunehmend eine Bezahloption per Mobilgerät erwarten.

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Hanna Behn

Hanna Behn

Expert/in für: Handel & Unternehmertum

Veröffentlicht: 09.06.2020
img Letzte Aktualisierung: 09.06.2020
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