Nachhaltiger Lieferdienst Alpakas sichert sich Investition in Millionenhöhe (Update)

Veröffentlicht: 16.02.2022
imgAktualisierung: 17.02.2022
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 3 Min.
16.02.2022
img 17.02.2022
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Alpakas-Gründer Tomy Eitner, Antony Roczek und Simon Chorzelski
© Alpakas
Das Berliner StartUp Alpakas konnte eine neue Finanzierungsrunde abschließen und dabei Vorwerk Ventures als neuen Investor gewinnen.


Das Berliner StartUp Alpakas hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dabei ist neben den alten Investoren Foodlabs, MVPF Factory und Pausder Ventures auch der Fonds der Vorwerk Ventures, wie das Portal Gründerszene unter Berufung auf Startupdetector berichtet. Demnach stammt die Information zur Beteiligung aus einem Vermerk im Handelsregister. Bisher haben sich weder Alpakas noch Vorwerk selbst zum Thema geäußerst. Ebenso unbekannt ist, welche Summe insgesamt eingesammelt werden konnte. Gründerszene rechnet mit einem Betrag in Millionenhöhe.

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Vorwerk Ventures bereits bei Hello Fresh und Flaschenpost an Bord

Vorwerk Ventures ist ein Investment-Fonds des Haushaltsgerätekonzerns Vorwerk. Investiert wird gerne in aufsteigende StartUps, wie vorherige Beteiligungen am Kochboxen-Händler Hello Fresh sowie an dem Getränke-Lieferdienst Flaschenpost zeigen. Zuletzt finanzierte Vorwerk das medizinische StatUp Medkitdoc – und weist damit ein vielfältiges Portfolio und ein Händchen für Trends auf. 

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Alpakas vereint schnelle Lieferung mit Nachhaltigkeit

Der Lieferdienst Alpakas ging im Oktober letzten Jahres an den Start und liefert im Raum Berlin Lebensmittel in wiederverwendbaren Mehrweggläsern und per elektrischem Lastenrad aus. Das StartUp ist somit im immer beliebteren und lukrativeren Geschäftsfeld der Lebensmittel-Lieferdienste angesiedelt, erweitert dieses aber um eine nachhaltige Komponente. Die Verbindung dieser beiden Trendthemen begeisterte bereits in der ersten Finanzierungsrunde die Investoren.

Was das Unternehmen mit den neuen finanziellen Mitteln planen könnte, wird nun gespannt erwartet. Das Konzept könnte problemlos in anderen Großstädten funktionieren. Das StartUp Glocally liefert beispielsweise in München mittlerweile Bestellungen des Sportartikelhändlers Decathlon per Lastenrad aus. Die Zunahme von Angebot und Nachfrage solcher Services zeigt, dass ein Umdenken stattfindet: Kunden wollen ihre Waren zwar weiterhin gerne zeitnah, legen aber durchaus auch Wert auf deren CO2-sparende Auslieferung. 

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Update 17.02.2022

Einer mittlerweile vorliegenden Pressemitteilung von Alpakas lässt sich entnehmen, dass in der Finanzierungsrunde insgesamt 5 Millionen Euro eingesammelt werden konnte. Simon Chorzelski, Mitbegründer von Alpakas, sagte außerdem: „Wir freuen uns sehr, mit Vorwerk Ventures den perfekten Partner für unsere Wachstumsphase gewonnen zu haben. Die tiefe fachliche Erfahrung von Vorwerk Ventures und die geteilte Vision haben für uns den Ausschlag gegeben. Unser Start in Berlin zeigt, dass das Interesse an Lebensmittel-Lieferdiensten riesig ist; weiterhin stehen wir im Lebensmittel-Liefermarkt erst ganz am Anfang und differenzierte Modelle haben ein gigantisches Wachstumspotenzial. Mithilfe unserer Investor:innen werden wir unseren Zero Waste-Lieferdienst in weitere Städte bringen.“

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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Expert/in für: Nachhaltigkeit

Veröffentlicht: 16.02.2022
img Letzte Aktualisierung: 17.02.2022
Lesezeit: ca. 3 Min.
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