Entlastungen für Unternehmen: Solidaritätszuschlag soll gestrichen werden

Veröffentlicht: 05.02.2024
imgAktualisierung: 05.02.2024
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 3 Min.
05.02.2024
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Christian Lindner
© Ale_Mi / Depositphotos.com
Christian Lindner will den Solidaritätszuschlag streichen und damit für Entlastung der Firmen sorgen. Außerdem startet heute ein Pilotprojekt zur 4-Tage-Woche und der Home24-Marktplatz knackt die 100-Millionen-Grenze.


Guten Morgen!
Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:

  • Solidaritätszuschlag soll gestrichen werden
  • Pilotprojekt zur 4-Tage-Woche gestartet
  • Home24 wächst weiter

 

In der Debatte über Unternehmensentlastungen hat Finanzminister Christian Lindner jetzt ein „Dynamisierungspaket“ vorgeschlagen und fordert die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für Betriebe. Der Bundesfinanzminister sieht dies als einfachsten und schnellsten Weg zur Entlastung von Unternehmen, ohne die Gemeinden und Kommunen zu belasten. Lindner betont jedoch die Notwendigkeit von Gegenfinanzierung innerhalb der Bundesregierung.

Das „Dynamisierungspaket“ soll Arbeitsmarkt, Klimaschutz, Energiepreise, Bürokratie und Steuern abdecken, wie es bei der Tagesschau heißt. Die Diskussion über die beste Vorgehensweise zur Entlastung der Unternehmen innerhalb der Politik hat bereits einige Ideen zum Vorschein gebracht. So sprach Wirtschaftsminister Habeck vergangene Woche von einem Sondervermögen, dass Steuererleichterungen für Betriebe ermöglichen, aber den Bundesetat nicht belasten soll. Hierzu gab es allerdings bereits ein klares Nein, man wolle keine „Subventionen auf Pump“.

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Pilotversuch zur 4-Tage-Woche gestartet

In Großbritannien gab es bereits vergangenes Jahr einen großangelegten Pilotversuch zur 4-Tage-Woche, über 60 Firmen hatten sich an dem Projekt beteiligt. Nun zieht auch Deutschland mit einem ähnlichen Versuch nach. 45 Unternehmen beteiligen sich an dem Pilotprojekt zur Umsetzung der Vier-Tage-Woche, am heutigen Montag, dem 5. Februar, beginnt für einen Großteil der Unternehmen die sechsmonatige Testphase. Dabei soll nach dem Modell 100-80-100 gearbeitet werden, d.h. 100 Prozent der Leistung wird in 80 Prozent der Zeit bei 100 Prozent Bezahlung erledigt, wie t3n berichtet.

Die Universität Münster begleitet den Pilotversuch wissenschaftlich. Außerdem können sich die Firmen untereinander austauschen und an Workshops und Coaching teilnehmen. Im Herbst sollen dann die Ergebnisse Versuchs öffentlich gemacht haben.

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Home24-Marktplatz knackt 100-Millionen-Euro-Grenze 

Die Home24-Plattform hat seit der Einführung ihres Marktplatzes im Jahr 2022 Waren im Wert von mehr als 100 Millionen Euro von Drittanbietern verkauft. Die Plattform, die sich auf Wohn- und Einrichtungsprodukte spezialisiert hat, hat mehr als 250.000 Produkte in Europa und über 200.000 Produkte in Lateinamerika im Angebot. Der Marktplatz wurde im Juli 2022 mit mehr als 100 ausgewählten Drittanbietern in Deutschland gestartet und später im Jahr auch in Österreich, Frankreich und der Schweiz eingeführt.

Tobias van der Linden, Senior Vice President Commercial Platform bei Home24, betont, dass die Entscheidung für einen kuratierten Marktplatz das Image als Experte im Bereich des Online-Möbelhandels gestärkt hat. Kunden schätzen nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Kombination aus exklusiven Eigenmarken und Artikeln zu attraktiven Preisen auf dem Marktplatz, was die Position von Home24 als Anlaufstelle im Home & Living-Sektor festigt, heißt es dazu bei der Plattform Ecommerce News.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Corinna Flemming

Corinna Flemming

Expert/in für: Internationales

Veröffentlicht: 05.02.2024
img Letzte Aktualisierung: 05.02.2024
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