Ameria sammelt Kapital für Markteintritt und Internationalisierung ein

Veröffentlicht: 01.03.2016
imgAktualisierung: 01.03.2016
Geschrieben von: Giuseppe Paletta
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.03.2016
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Ameria möchte den Einzelhandel mit seinen digitalen Schaufenstern helfen und sammelt dafür jetzt frisches Kapital.


Geht es nach Ameria, dann können digitale Avatare und Schaufenster den Einzelhandel neu beflügeln. Deshalb sammelt das Unternehmen nun frisches Kapital über Companisto ein, um einen breiten Markteintritt und die Internationalisierung anzuvisieren.

ameria mit digitalen Schaufenstern.

© Händlerbund

Mit innovativen Lösungen kann auch der stationäre Handel die digital verwöhnte Kundschaft auf sich aufmerksam machen. Eine Lösung hierfür kommt zum Beispiel von dem Heidelberger Technologieunternehmen Ameria. Das Unternehmen hat ein digitales Schaufenster „Virtual Promoter“ entwickelt, das mit Kunden interagieren kann und von den Kunden per Gesten gesteuert wird. Ameria möchte jetzt international expandieren und setzt dazu auf Crowdfunding.

Nach eigenen Angaben möchte Ameria mit seinem „Virtual Promoter“ das Shopping-Erlebnis revolutionieren. Vor drei Jahren bereits hatte Ameria-Gründer Albrecht Metter die Idee für die virtuelle Promotion: „Die Welt vernetzt sich, aber der stationäre Handel, der für mich aus einer lebendigen Stadt einfach nicht wegzudenken ist, ist vielfach noch immer offline“, sagte Metter. Dabei ging der IT-Profi der Frage nach, wie sich der Einzelhandel gegenüber dem E-Commerce behaupten könne.

„Ich bin ein Fan des klassischen Einkaufsbummels und liebe es, nicht nur online einzukaufen, sondern mich eben auch vor Ort beraten zu lassen sowie die Produkte in die Hand zu nehmen. Das Schaufenster ist das Gesicht des Handels. Aber die Händler brauchen Aufmerksamkeit, um Frequenz zu erzielen“, erklärte Albrecht Metter.

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Klassische Schaufenster mit tragender Rolle

Nach Ansicht von Ameria kommt auch in Zeiten des Online-Booms dem klassischen Schaufenster noch eine tragende Rolle zu. Nur dass die Kunden in Zeiten der Digitalisierung anspruchsvoller geworden seien und mehr Interaktion erwarten würden. Deshalb sprechen die digitalen Schaufenster aus dem Hause Ameria die vorbeilaufenden Kunden direkt über Avatare an. Dann werden dem Kunden Produkte angeboten und er kann mit dem Avatar und den digitalen Schaufenstern mit Gesten interagieren. Die vorgestellten Produkte können die Kunden direkt vor Ort in den Geschäften kaufen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Produkte nach den Öffnungszeiten über das Smartphone zu bestellen.

Über die Funding-Plattform Companisto möchte Ameria jetzt frisches Kapital sammeln, um den breiten Markteintritt sowie die Internationalisierung zu stemmen.

Wir haben die Funktion von Ameria bereits getestet und in einem Videobeitrag festgehalten: 

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Giuseppe Paletta

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Veröffentlicht: 01.03.2016
img Letzte Aktualisierung: 01.03.2016
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