Studie: Sicherheitshürden im Checkout-Prozess führen zum Kaufabbruch

Veröffentlicht: 07.06.2018
imgAktualisierung: 07.06.2018
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.06.2018
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ca. 2 Min.
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Zwar schätzen Kunden beim Online-Shopping Sicherheitsmaßnahmen, zu viele davon können aber zum Kaufabbruch führen.


Kaufabschlüsse mit zu vielen Sicherheitshürden führen besonders bei jüngeren Konsumenten oft zum Abbruch. Online-Shops sollten diese Prozesse dementsprechend so schnell und einfach wie möglich halten, ohne auf effektive Sicherheitsstandards zu verzichten.

Verkehrshütchen und Pfeil
© ranjith ravindran / shutterstock.com

Wer im Internet seine persönlichen Daten preisgibt, läuft immer auch Gefahr, dass diese in die Hände von Betrügern fallen. Online-Shops sollten ihre Sicherheitsmaßnahmen dementsprechend hochhalten, um nicht nur sich, sondern auch ihre Kunden zu schützen. Zu viele dieser Vorkehrungen können sich allerdings negativ auf die Umsätze auswirken, denn sie führen besonders bei den Millennials häufig zum Kaufabbruch. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt der Global Fraud and Identity Report von Experian. Für diesen wurden mehr als 6.000 Konsumenten und Unternehmen unter anderem zum Thema Sicherheit befragt.

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Sicherheitsmaßnahmen sollte Prozesse nicht verlangsamen

Laut der Studie gab mit zwei Drittel der Großteil der Befragten zwar an, Sicherheitsmaßnahmen zu schätzen, da sie ihnen ein besseres Gefühl während der Online-Transaktion vermitteln. Allerdings betonten 42 Prozent der Millennials mehr Transaktionen durchzuführen, würden nicht so viele Sicherheitshürden den Prozess verlangsamen. Diese Zielgruppe legt nach Aussagen der Studie besonders viel Wert auf Schnelligkeit und einen mühelosen Checkout-Prozess.

„Die Unternehmen, die gewinnen werden, haben elegante Prozesse, sichere Systeme und legen offen, wie Daten genutzt werden“, wird David Britton von Experian bei Tamebay zitiert. „Die fehlende Bereitschaft, sich die drakonischen Sicherheitsmaßnahmen bieten zu lassen, veranlasst Unternehmen, ihre Schritte, mit welchen man das Thema Sicherheit angeht, zu überdenken.“

Besonders Online-Shops mit einer hohen Abbruchrate sollten ihre Systeme dahin gehend untersuchen, ob zu große Hürden die Konsumenten vom Kauf abhalten.

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Corinna Flemming

Corinna Flemming

Expert/in für: Internationales

Veröffentlicht: 07.06.2018
img Letzte Aktualisierung: 07.06.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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KOMMENTARE
2 Kommentare
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Avenger
08.06.2018

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Was für ein Blödsinn!

Welcher Händler wird mehr Restriktionen einbauen, als ihm Gesetzgeber und Gerichte auferlegen?

Gerade beim "Checkout" ist man in D ja geradezu eingemauert als Händler.
Ingo Scharp
08.06.2018

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Dies liegt aber nicht nur im Standart der Shop's, sondern auch an den Einsatz von Sicherheitssoft ware des User.
Bei unserem Testeinkauf kam es auch zum Abbruch der Transaktion.
Grund: Kasperky, diesen nutzen wir privat und geschäftlich.
Das Transaktionsfen ster wurde in einem "sicheren Browserfenster" geöffnet.
Da die Transaktion via Kasperky über externe Server ausserhalb von Deutschland umgeleitet wurde, kam es zum Abbruch der Transaktion via PayPal.