Digital Tech Newsflash: Nokia-Kulthandy ist zurück | Oscars: Samsung bewirbt nicht-explodierende Akkus | Telekom-Hacker geschnappt? | SHA-1 endgültig Geschichte | Fliegende Autos werden Realität

Veröffentlicht: 27.02.2017 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 27.02.2017

Heute im Newsflash: Nokia bringt sein Kulthandy zurück, Samsung bewirbt seine nicht-explodierenden Akkus, der Telekom-Hacker soll geschnappt worden sein, Google beerdigt SHA-1 und fliegende Autos werden immer mehr Realität.

Das neue Nokia 3310

Klassiker in neuem Gewand: Das moderne Nokia 3310 (Screenshot © Nokia)

Nokia: Das 3310 ist zurück, Baby!

Das Nokia 3310 hat einen wahren Legenden-Status in der Internet-Community erlangt. Unzerstörbar soll der „Knochen“ sein (wer es fallen lässt, beschädigt damit den Boden) und der Akku habe eine Laufzeit, die mit der Halbwertzeit von Plutonium vergleichbar ist. Nokia hat die Begeisterung des Internets für den Handy-Klassiker offenbar zum Anlass genommen, um seine Rückkehr auf den Handy-Markt zu feiern. Das Unternehmen hat nun das neue 3310 vorgestellt, wie t3n.de berichtet. Das Design ist dabei stark an das Original angelehnt, inklusive der physischen klassischen Handy-Tastatur.

Das neue Nokia 3310 verfügt über ein Farbdisplay und soll eine Akkulaufzeit von 25 Tagen (!) im Standby haben. Im Vergleich zu Smartphones, die man jeden Tag laden darf, ist das ein gigantischer Wert. Ach ja: Snake darf auf dem neuen Gerät natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt wirkt das 3310 eher wie ein Handy mit Minimal-Funktionen. Gut für die Nostalgie, eher unpraktisch für Menschen, die die Leistungsfähigkeit von Smartphones erwarten.

Samsung verspricht nicht-explodierende Handys

Der Elektronikhersteller Samsung hat mit dem Galaxy „Ich explodiere willkürlich“ Note 7 ein wahres Debakel erlebt. Bei der gestrigen Oscar-Verleihung hat das Unternehmen drei neue Werbespots gezeigt, die vor allem ein gemeinsames Thema hatten: „Unsere Handys explodieren nicht mehr!“ In einem der Spots weist Samsung sogar explizit auf den 8-Punkte-Akku-Check im Produktionszyklus hin: 

 

Mutmaßlicher Telekom-Hacker geschnappt

Im November letzten Jahres überlastete ein Hackerangriff eine Million Internet-Zugangsgeräte von Telekom-Kunden. Nun soll ein Tatverdächtiger gefasst worden sein, wie die FAZ berichtet. Der mutmaßliche Telekom-Hacker wurde demnach in London geschnappt, ihm werde versuchte Computersabotage in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Bei der Fahndung nach dem Täter haben deutsche, britische und zypriotische Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet. Die Behörden teilten allerdings nicht mit, wie sie dem 29-jährigen Verdächtigen auf die Spur gekommen sind.

Hashverfahren: SHA-1 ist Geschichte

Das Hashverfahren SHA-1 gilt schon seit 2005 als unsicher, wird aber trotzdem immer noch eingesetzt. Doch nun sollte man endgültig auf den Nachfolger SHA-2 oder Alternativen zum Hashverfahren umsteigen, warnt t3n.de. Forschern von Google und dem CWI Amsterdam sei es erstmals gelungen, einen erfolgreichen Kollisionsangriff auf SHA-1 zu vollziehen. Die Forscher hatten zwei PDF-Dateien mit demselben SHA-1-Wert erzeugt – etwas, was unmöglich sein sollte. Google hat nun das Ende von SHA-1 ausgerufen und will in den kommenden Wochen eine Software freigeben, mit der jeder selbst SHA-1-Kollisionen erzeugen könne.

Kommt das fliegende Auto?

Seit es Berufsverkehr gibt, träumt der Menschen vom fliegenden Auto. Doch bisher befindet sich das Land-zu-Luft-Fahrzeug im Reich der Science-Fiction. Einige Firmen basteln aber fleißig an den Gefährten und stehen dabei teilweise schon vor der Serienreife, wie Gründerszene berichtet. Ein aktuelles Beispiel ist das Hover-Bike Scorpion 3 von dem Jungunternehmen Hoversurf. Das Gerät erinnert an die Gleiter aus den „Star Wars“-Filmen. Bislang ist das Gerät aber noch nicht massentauglich, soll eines Tages aber für 140.000 Euro zu haben sein.

 

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