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Digital Tech Newsflash

Der Support für Windows 7 endet am Dienstag

Veröffentlicht: 13.01.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 13.01.2020
Windows 7 Supportende

Am 22. Oktober 2009, also vor über zehn Jahren, erblickte Windows 7 das Licht der Welt und war ein großer Wurf für das damals gebeutelte Unternehmen. Windows 7 war modern, schnell und machte vieles besser als das in die Jahre gekommene XP. Am 14. Januar 2020 endet nun der Support für das Betriebssystem. Wer noch nicht auf Windows 10 umgestiegen ist, sollte dies schleunigst tun, denn ab dem morgigen Dienstag wird es für den Vorgänger (Windows 8 verschweigen wir an dieser Stelle mal wohlwollend) keine Sicherheits-Updates mehr geben.

Microsoft rät den Kunden dringend, auf Windows 10 umzusteigen, das seinerseits auch schon seit 2015 auf dem Markt ist. Noch immer hat Windows 7 einen Marktanteil von knapp 30 Prozent, obwohl Microsoft das Upgrade lange Zeit kostenlos anbot. Das ist übrigens auch heute noch möglich, vorausgesetzt, man hat besitzt eine offizielle Windows-7-Seriennummer. Ein Wechsel ist schon allein deshalb ratsam, weil Rechner mit dem alten Betriebssystem in den kommenden Monaten Ziele für Hacker-Angriffe werden dürften – ohne Updates werden sich Sicherheitslücken häufen. Um die Nutzer zum Umstieg zu ermutigen, werden nun regelmäßig Pop-Ups mit der Bitte um Upgrade angezeigt. Täglich und nach jedem Login. Geschäftskunden haben übrigens noch ein bisschen Zeit: Sie können noch bis zu drei Jahre mit dem Umstieg warten, müssen für den erweiterten Support aber bezahlen.

Schäuble: Vorstoß für Klarnamenpflicht

Eine Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken ist umstritten und wird auch in der Politik mehrheitlich abgelehnt. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble plädiert trotzdem dafür: „Ich bin für eine Klarnamenpflicht in den sozialen Netzwerken und unterstütze alle Vorschläge der Bundesjustizministerin, um Regeln und Transparenz auch in der digitalen Welt durchzusetzen“, zitiert das Handelsblatt. Im Schutz der Anonymität würden Menschen Dinge machen, „die sie nicht machen würden, wenn sie wüssten, dass sie jemand dabei sieht. Dann würden sie sich nämlich schämen“, so Schäuble weiter. Die SPD lehnt den Vorstoß ab und auch die Union hat eine Klarnamenpflicht in einem Positionspapier zur Weiterentwicklung des NetzDG ausgeschlossen.

Gefährdet E-Mobilität Jobs?

Die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) geht davon aus, dass die Umstellung auf Elektromobilität bis 2030 410.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet. Allein in der Produktion von Motoren und Getrieben könnten demnach bis zu 88.000 Stellen wegfallen. Die NPM fordert daher eine strategische Personalplanung in den Unternehmen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) kritisiert die NPM-Prognosen dem Spiegel zufolge scharf: „Die Annahme, dass in den kommenden Jahren bis zu 410.000 Stellen wegefallen könnten, geht von einem unrealistischen Extremszenario aus“, so VDA-Geschäftsführer Kurt-Christian Scheel.

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