Superman, Batman, Spider-Man & Co.

Superhelden sind schlechte Passwörter!

Veröffentlicht: 13.10.2021 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 13.10.2021
Comic: Superheld mit wehendem Umhang steht auf Hausdach

Der Umgang mit Passwörtern ist nicht immer leicht: Wenn sie zu schwierig sind, werden sie schnell vergessen und sorgen für Probleme. Daher entscheiden sich Nutzer nicht selten für einfache Kombinationen, Wörter oder Phrasen, die sie sich gut merken können. Allerdings warnen Sicherheitsexperten immer wieder vor beliebten Passwörtern, die sich viel zu einfach knacken lassen.

Nun hat sich auch der Browser-Anbieter Mozilla mit beliebten Passwörter beschäftigt – und zwar gezielt mit solchen, die sich um Superhelden drehen. Auf Basis von Daten, die die Online-Sicherheitsplattform haveibeenpwned.com zur Verfügung stellt, konnte Mozilla nachverfolgen, dass Superhelden als Passwörter und damit im Kampf gegen Online-Kriminelle nicht zu empfehlen sind: Denn unter den häufigsten geknackten Passwörtern finden sich zahlreiche Helden aus den verschiedenen Comic-Universen, wie beispielsweise:

  • Superman (368.397)
  • Batman (226.327)
  • Spider-Man (160.030)
  • Wolverine (53.745)
  • Ironman (44.175)
  • Wonder Woman (21.756)

Mozilla BreachedPasswords2021 HaveIBeenPwnedcom Screenshot

Auch einfache Zahlenfolgen sollten vermieden werden

Doch auch andere Passwörter wie gewisse Zahlenkombinationen sind weiterhin nicht zu empfehlen. So hatte das Hasso-Plattner-Institut Ende vergangenen Jahres eine Liste der beliebtesten Passwörter der Deutschen veröffentlicht. Diese Top-Ten-Liste basierte auf mehr als drei Millionen Zugangsdaten für de.-E-Mail-Adressen, die 2020 geleakt wurden. Darunter fanden sich – wieder einmal – durchnummerierte Zahlenfolgen, die sich extrem leicht knacken lassen:

  1. 123456 
  2. 123456789 
  3. passwort 
  4. hallo123 
  5. 12345678 
  6. ichliebedich 
  7. 1234567 
  8. 1234567890
  9. lol123 
  10. 12345 

„Ein Risikofaktor, der angesichts des Homeoffice-Trends nochmals an Bedeutung gewinnt, ist die weit verbreitete Verwendung schwacher Passwörter“, hatte Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, damals kommentiert.

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