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Der frühe Vogel

Neues AMP-Update von Google stellt das Internet auf den Kopf

Veröffentlicht: 18.04.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 18.04.2019
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Die neuesten Änderungen, die Google für sein AMP-Projekt angekündigt hat, sorgen für einige Kritik: Demnach sollen Browser bei AMP-Seiten künftig die Original-URL anzeigen, obwohl die Inhalte aus dem Google-Cache geladen werden. Das hat Google laut t3n.de auf der AMP Conf 2019 in Tokyo erklärt. Wurde bisher eine URL wie beispielsweise „google.com/amp/www.example.com“ angezeigt, soll dem Nutzer künftig einfach nur „www.example.com“ ausgespielt werden.

Branchenbeobachter kritisieren, dass die Nutzer so in vielen Fällen nicht wissen würden, auf welcher Website sie sich eigentlich aufhalten. Google hebe damit die Verknüpfung zwischen URL und Website auf – die Funktionsweise des Internets würde damit auf den Kopf gestellt. Zudem sei es mit der Änderung schwieriger, die Original-Website aufzurufen: Den bisher in der AMP-Darstellung angezeigten Link dahin will Google verschwinden lassen. Damit gehen auch weitere Features für den Nutzer verloren. Kommentarfunktionen seien beispielsweise nicht mehr einfach so zu erreichen.

 

Facebook soll an einem Alexa-Klon arbeiten

Der Kampf um die Vorherrschaft der Sprachassistenten tobt schon länger. Nun will offenbar auch Facebook – mit einiger Verspätung – in den Markt einsteigen. Wie WinFuture berichtet, soll das Unternehmen seit Anfang 2018 an einem eigenen Sprachassistenten arbeiten. Zuständig für die Entwicklung sei der für Augmented- und Virtual-Reality zuständige Teil des Konzerns. Der Sprachassistent von Facebook könnte sich künftig in den Portal-Geräten und Oculus-Headsets finden. Facebook hatte mit „M“ bereits einen textbasierten Assistenten im Angebot – dieser wurde im vergangenen Jahr aber aufgrund des unverhältnismäßigen Aufwands eingestellt.

Hohe Nachfrage nach Pinterest-Aktien

Noch vor dem Börsengang scheint die Nachfrage nach Pinterest-Aktien groß zu sein: N-tv zufolge wurden die Papiere vor dem am heutigen Donnerstag angesetzten Börsendebüt zum Preis von je 19 Dollar ausgegeben. Damit sei es gelungen, die Aktien über der zuvor anvisierten Preisspanne zwischen 15 und 17 US-Dollar zu verkaufen. Pinterest habe 75 Millionen Anteilscheine ausgegeben und damit 1,43 Millarden Dollar eingesammelt. Pinterest startet mit einer Gesamtbewertung von über zehn Milliarden Dollar an der New York Stock Exchange.

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