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Kurzmeldung

Künstliche Intelligenz soll für Sicherheit beim FC Bayern sorgen

Veröffentlicht: 18.06.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 18.06.2019
Fans vor Allianz Arena

Hooligans und gewaltbereite Fans sind immer wieder ein Problem in den Fußballstadien – umso mehr, wenn auch gefährliche Gegenstände oder gar Waffen in den Zuschauerbereich gelangen. Der FC Bayern München will jetzt noch innovativer dagegen vorgehen und testet ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes System in der Allianz-Arena, berichtet die Internet World. Die Allianz-Arena kann insgesamt rund 75.000 Zuschauern Platz bieten und ist nach dem Dortmunder Signal-Iduna-Park das zweitgrößte Stadion in Deutschland.

KI Hexwave soll Waffen erkennen

Das System mit dem Namen Hexwave stammt von dem US-Unternehmen Liberty Defense. Hexwave soll mithilfe von Radartechnologie Kleidung und Handgepäck quasi durchleuchten und in Echtzeit 3D-Bilder generieren, auf denen das Sicherheitspersonal dann mögliche Waffen und gefährliche Gegenstände erkennen können soll. Das gelte sowohl für metallische als auch nichtmetallische Objekte. Das KI-Sicherheits-System kann überall, auch außerhalb des Sichtbereichs z.B. in Wänden, hinter Schildern oder Bildschirmen installiert werden. Zunächst läuft ein Beta-Test in der Allianz-Arena. Wie lange dieser dauert, ist unklar. 

Kritik an KI-basierten Systemen im Fußballstadion

In der Vergangenheit gab es jedoch bereits Probleme mit anderen KI-Systemen. Beim Champions-League-Finale 2017 im walisischen Cardiff wurde eine KI-gesteuerte Sicherheitssoftware mit Gesichtserkennung eingesetzt. Diese lieferte jedoch viele falsche Ergebnisse, außerdem gab es Kritik am Datenschutz. Beim Test in der Münchner Allianz-Arena werden jedoch keinerlei personenbezogenen Daten gesammelt, heißt es.

Die Deutschen stehen dem Thema Künstliche Intelligenz generell recht zwiegespalten gegenüber: Je nach Umfrage befürworten die meisten Befragten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – oder sind eher dagegen

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