Digital Tech Newsflash

FIDO-Verschlüsselung: Google folgt Apples Vorstoß

Veröffentlicht: 04.07.2022 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 05.07.2022
FIDO-Grafik

Google hat angekündigt, die Synchronisation der FIDO-Identitäten über die Cloud Ende-zu-Ende-verschlüsseln zu wollen, berichtet Heise Online. Damit folgt Google dem Vorstoß von Apple: Der iPhone-Konzern verschlüsselt bereits die FIDO-Keys.

Die FIDO-Allianz (Fast IDentity Online) hat ein ausgeklügeltes Konzept entwickelt, mit dem Nutzer sich ohne Passwort sicher bei Online-Diensten anmelden können sollen. Die Basis bildet eine asymmetrische Kryptografie und ein Challenge-Response-Verfahren, womit das System noch sicherer als Passwörter sein soll. Die Verteilung des notwendigen geheimen Schlüssels dafür läuft über die Infrastruktur der großen Plattformbetreiber, also Apple, Google und Microsoft.

Ob die Betreiber Zugriff auf die Geheimschlüssel erhalten, überlässt die FIDO ihnen. Microsoft und Google speichern die Passwörter bisher bevorzugt so, dass sie Zugriff darauf haben. Apple hingegen erlaubt nur den Nutzern selbst Zugriff auf ihre Passwörter. Bleibt die Frage, ob Microsoft der Umsetzung der beiden anderen Konzerne nun folgen wird. Dazu wollte sich das Unternehmen bislang nicht äußern.

Tesla muss fast 60.000 Autos zurückrufen

Der Elektroautohersteller Tesla muss zehntausende Fahrzeuge der Modelle 3 und Y zurückrufen, um einen technischen Fehler zu beheben. Wie der Spiegel berichtet, seien weltweit 59.129 Autos betroffen. Der Fehler lasse sich allerdings durch eine Softwareaktualisierung des Herstellers korrigieren.

Das Kraftfahr-Bundesamt hatte zuvor eine Störung im Notrufsystem der Fahrzeuge festgestellt. Die Software hatte bereits früher schon für Probleme gesorgt: So gab es Fehler beim Abtauen der Windschutzscheibe, einen Ausfall des Warnsignals beim Fahren ohne Sicherheitsgurt und Probleme beim Bremsen. Die Fehler seien allesamt durch entsprechende Updates behoben worden.

Social-Media-Kanäle des britischen Militärs gehackt

Das britische Militär wurde offenbar Opfer eines Cyberangriffs: Heise Online zufolge seien die Social-Media-Accounts gehackt worden. Auf den Facebook-, YouTube- und Twitter-Kanälen erschienen daraufhin Kryptowährungs- und Phishing-Nachrichten anstatt der üblichen Inhalte. Nach etwa vier Stunden sei der Vorfall behoben worden.

Eine Ermittlung sei eingeleitet worden, betonte das britische Militär. Weitere Details oder Kommentare wollte man zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben. Unklar ist zudem, wer hinter dem Angriff steckt.

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