Kryptoeinstieg beim Wocheneinkauf

Bei Rewe kann man jetzt Bitcoin und Ether kaufen

Veröffentlicht: 02.08.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 02.08.2022
Kryptoautomat

Der österreichische Bitcoin-Automatenbetreiber Kurant ging jetzt eine Kooperation mit der Supermarktkette Rewe ein. So können sich Kundinnen und Kunden in Offenbach beim Lebensmittelkauf ab sofort auch Kryptowährungen zulegen. Wie es bei t3n heißt, lassen sich am Automaten die Währungen Bitcoin und Ether erwerben. Zuvor müsse man sich jedoch für eine digitale Wallet registrieren.

So funktioniert der Kryptoeinstieg am Automaten

Bisher stellte der Einstieg in die Kryptowelt für viele eine gewisse Hemmschwelle dar. Wo muss man sich registrieren, wem kann ich vertrauen und wo geht mein Geld hin? Alles Fragen, die ein gewisses Ausmaß an Recherche erfordern. Doch auf das dennoch zunehmende Interesse an digitalen Währungen reagieren Unternehmen wie Kurant mit Kryptoautomaten. 

Die Automaten ähneln den altbekannten Geldautomaten. Die Kooperation mit bekannten Unternehmen, wie Rewe oder zuvor auch Saturn, soll dabei eine Vertrauensgrundlage schaffen. Vor dem Gang zum Automaten muss man sich zunächst bei Kurant registrieren und deren Wallet-App installieren. Zur Registrierung ist dabei ein Foto sowie ein Ausweisdokument notwendig. 

Ist dies erfolgt, kann man an den Automaten mit Bargeld Bitcoin und Ether erwerben und per QR-Code auf das neue Wallet transferieren lassen. Die Automaten dienen dabei nur dem Kauf. Ein Verkauf von Kryptowährungen zurück in Bargeld ist nicht möglich.

Kryptoautomaten auf dem Vormarsch

Allein der Betreiber Kurant kommt in Deutschland mittlerweile auf 42 Automaten. In Österreich stehen sogar 121 der Geräte. Vor kurzem erst stellte Saturn an mehreren Standorten die Kryptoautomaten im Rahmen eines sechsmonatigen Tests auf. Die Resonanz war offenbar gut genug, dass Kurant weitere Kooperationspartner suchte.

Aktuell erlebt der Kryptomarkt ein historisches Tief. Auch durch die Inflation dürfte das Interesse an riskanten Investitionen aktuell eher schwach sein. Denkbar wäre es aber, dass Kurant darauf hofft, dass gerade wegen der günstigen Bitcoin-Preise einige Neulinge jetzt den Einstieg wagen und auf bessere Kurse in der Zukunft hoffen. 

Kryptoautomat ist nicht gleich Kryptoautomat

Kryptoautomat ist aber nicht gleich Kryptoautomat. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ging beispielsweise 2020 gegen ein Berliner Unternehmen vor, welches ein deutschlandweites Netz aus Automaten betrieb. Dieses kam nicht den erforderliche Richtlinien gemäß dem Kreditwesengesetz nach und wurde mittlerweile eingestellt. 

Anders sieht es dagegen bei Kurant aus. Das Unternehmen arbeitet mit dem Fintech Spot9 sowie dem Finanzunternehmen Max Heinrich Sutor oHG zusammen. Durch diese Kooperation und eine transparente Zusammenarbeit konnte man sich den Segen der BaFin sichern, wie es in einem Bericht von Krypto-Monitor heißt

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