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Gastartikel

Mehr Conversions: Dynamisches Retargeting für Webshops

Veröffentlicht: 13.10.2020 | Geschrieben von: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 30.10.2020
Dartpfeil im Bullseye

Nur ca. drei Prozent der Shop-Besucher werden auch tatsächlich zu Käufern – das zeigt z. B. die aktuelle Studie “B2C Ecommerce Benchmark 2019” ganz deutlich. Für viele Online-Händler steht daher die Steigerung der Conversion-Rate im Fokus. Kaum ein Marketing-Instrument ist dabei so effizient wie dynamisches Retargeting für Webshops. 

Das Problem bisher: Retargeting ist technisch komplex, erfordert Know-how in verschiedenen Bereichen wie Web-Development, Kampagnen-Gestaltung und -Management sowie Datenschutz. Spezielle Plugins wie z. B. releva.nz können hier Abhilfe schaffen und Händlern jeder Größe den Zugang zu dynamischem Retargeting eröffnen. Shop-Betreiber, die auf Retargeting-Plugins zurückgreifen, merken in der Regel schnell eine Veränderung: Umsatzsteigerungen im Webshop um bis zu 15 Prozent sind keine Seltenheit.

Dynamisches Retargeting im eigenen Webshop – wie funktioniert das?

Nehmen wir an, ein Online-Händler bietet in seinem Webshop Laufschuhe an. Über Marketing-Maßnahmen baut er die Bekanntheit seines Shops aus, sodass täglich einige hundert Besucher auf seinem Shop landen. Bereits hier beginnt dynamisches Retargeting: Sofern Besucher dem Website-Tracking zustimmen, werden sie mithilfe von Retargeting-Pixeln markiert und es wird ein Cookie im Browser des Users gesetzt. Diese (technischen) Maßnahmen dienen dazu, das Besucher-Verhalten besser zu verstehen.

So kann unter anderem getrackt werden, in welchen Produktkategorien er sich wie lange bewegt, welche Produkte er sich näher ansieht und anschließend in den Warenkorb legt und an welcher Stelle er den Kauf abbricht. Zur Erinnerung: Ca. 97 Prozent aller Webshop-Besucher schließen einen Kaufvorgang nicht beim ersten Besuch ab. Online-Händler, die nicht auf Retargeting-Maßnahmen setzen, verlieren also regelmäßig eine große Anzahl potenzieller Käufer, bei denen ein Grundinteresse für die angebotenen Produkten besteht. Das lässt sich verhindern.

Webshop-Plugins wie releva.nz generieren vollautomatisiert Anzeigen, die für jeden einzelnen User personalisiert werden. So wird dem Besucher unseres Laufschuh-Shops auf anderen Websites das Produkt angezeigt, für das er sich während des Webshop-Besuchs besonders interessiert oder gar in den Warenkorb gelegt hat. Um zusätzliche Anreize zu schaffen, können die Anzeigen mit Angebotspreisen oder Rabatten versehen werden.

Webshop-Besucher werden also auf ihrem Weg durch das Internet mehrfach auf ein Produkt angesprochen, für das sie sich ohnehin interessieren – Streuverluste gehören damit der Vergangenheit an. Ein Teil der User kehrt daraufhin in unseren besagten Laufschuh-Shop zurück und schließt den Kauf ab. So entsteht eine signifikante Steigerung der Conversion-Rate und damit mehr Umsatz im Webshop bei gleichzeitig überschaubarem und nachvollziehbarem Budget-Einsatz.

Releva Infografik

„Wir gehen sogar einen Schritt weiter“, sagt Jens Lukas, Geschäftsführer der releva GmbH. „Damit die Webshop-Besucher nach Kaufabschluss nicht weiter über Anzeigen zum gekauften Produkt angesprochen werden, demarkieren wir sie. Das Werbebudget wird sofort für die Ansprache weiterer Kaufabbrecher eingesetzt. Übrigens werden bei uns sämtliche Schritte, von der Anzeigengestaltung über die Ausspielung bis hin zur Kampagnenoptimierung durch Künstliche Intelligenz übernommen. Damit können wir eine sonst sehr komplexe Werbetechnologie für alle Online-Händler zugänglich machen.“

Die wichtigsten Händler-Fragen zum Thema „dynamisches Retargeting“

1. Was ist der Unterschied zwischen klassischem und dynamischen Retargeting?

Klassisches Retargeting kennen viele Online-Händler bereits, wenn sie mit bekannten Ad-Plattformen arbeiten. Online-Banner müssen vorab gestaltet und Zielgruppen sowie Kampagnen zugeordnet werden. Das lässt wenig Spielraum für individuelle, produktbezogene Anzeigenschaltung. Beim dynamischen Retargeting geht es darum, Shop-Besucher zu klassifizieren und mit personalisierten Ads anzusprechen, die sich aus den Produktinformationen im Shop wie Titel, Beschreibung oder Artikelbild zusammensetzen.

2. Warum ist dynamisches Retargeting eine der effizientesten Werbemaßnahmen für Shopbetreiber?

Zum einen müssen sich Shopbetreiber nicht darum kümmern, Anzeigen selbst zu gestalten. Das spart Zeit und ggf. Kosten für externe Grafiker. Zum anderen müssen sie sich nicht manuell darum kümmern, die Anzeigen auf die Interessen ihrer Besucher auszurichten. Das übernehmen Tools wie releva.nz mithilfe Künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus können Shopbetreiber mit minimalem Risiko dynamisches Retargeting betreiben. Schon geringe Budgets reichen aus, um die Effizienz der Maßnahme zu testen. In der Regel übertreffen die zusätzlich generierten Shop-Umsätze den Budgeteinsatz und machen diese Technologie hochrentabel.

3. Benötigen Webshop-Betreiber Werbe-Expertise oder Programmierkenntnisse, um dynamisches Retargeting zu betreiben?

Seitdem es Plugins wie releva.nz gibt, nicht mehr. Mit der Installation werden automatisch an den relevanten Stellen Retargeting-Pixel platziert. Programmierkenntnisse sind daher nicht erforderlich. Da die KI auch den Rest des Retargeting-Prozesses übernimmt, ist auch keine externe Unterstützung durch Performance-Marketing-Experten nötig.

4. Ist dynamisches Retargeting DSGVO-konform?

Das kommt auf die Umsetzung an. Seit Inkrafttreten der DSGVO hat der User die Hoheit darüber, ob er Marketing- und Tracking-Technologien in seinem Browser zulässt. Grundvoraussetzung für ein funktionsfähiges Retargeting ist seine Zustimmung in Form eines Cookie-Hinweises. Das releva.nz-Plugin, beispielsweise, ist für diesen Fall vorbereitet. Zum einen ist es kompatibel mit den bekanntesten Cookie-Consent-Tools wie Consentmanager, Usercentrics oder Prive, zum anderen werden auch viele shopsystemseitige Lösungen unterstützt. Stimmt ein User dem Cookie-Hinweis nicht zu, so wird er auch nicht vom releva.nz-Plugin getrackt.

5. Müssen sich Webshop-Betreiber bei zahllosen Ad-Netzwerken anmelden, um Ads auf externen Websites zu schalten?

Auch hier verschaffen Tools wie releva.nz Erleichterung. Releva.nz etwa greift auf einen großen Pool von über 30 Ad-Netzwerken zurück und kann somit eine Werbeplatz-Abdeckung von ca. 85 Prozent im deutschsprachigen Raum garantieren. Online-Händler benötigen also keine Konten bei Ad-Netzwerken – das senkt den Administrationsaufwand enorm.

Exklusiv für OHN-Leser: releva.nz 90 Tage kostenfrei testen + 30 Euro Ad-Budget geschenkt

In Kooperation mit dem Händlerbund bietet releva.nz aktuell eine verlängerte Testphase für seine Retargeting-Lösung an. Online-Händler können das für alle bekannten Shopsysteme erhältliche Plugin im Business-Tarif (Premium-Funktionsumfang) für 90 Tage kostenfrei testen und erhalten vom Anbieter ein Ad-Budget von 30 Euro für den ersten Monat geschenkt. Weitere Informationen finden Shopbetreiber im HB Marketplace und auf https://releva.nz/.

Über den Autor

Florian Müller ist für das Content-Marketing der releva GmbH verantwortlich, die mit dem releva.nz Plugin zu den Technologieführern für dynamisches Retargeting im deutschsprachigen E-Commerce gehört. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in den Bereichen Shopsysteme, Performance-Marketing sowie disruptive Technologien. Er betreibt darüber hinaus die etablierte Digital-Agentur Content Guys.

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