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Reichweite erhöhen: Werben bei Bing und Yahoo

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 06.03.2013

Mit Google Adwords erzielt man in Deutschland die größte Reichweite für Suchwerbeanzeigen. Doch neben der Google-Suche gibt es auch noch die Möglichkeit, Werbung auf Bing und Yahoo zu schalten. Das funktioniert über das Microsoft adCenter. Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich gar nicht so sehr von Google Adwords und möglicherweise lässt sich die Konkurrenz bei einigen wichtigen Keywords auf Bing oder Yahoo noch ausstechen.

Der Einstieg in das Microsoft adCenter wird dadurch erleichtert, dass man die Kampagnen aus Google Adwords übernehmen kann. Das funktioniert ganz einfach: Kampagnen aus dem Adwords Editor per CSV exportieren und ins adCenter hochladen - das war´s. Wichtig hierbei ist die Überprüfung der geografischen Ausrichtung nach dem Import, denn die wird gerne einmal beim Import in das adCenter ignoriert.

Ähnlichkeiten und Unterschiede

Da das adCenter noch ein recht junges Tool ist, hat es bei Weitem nicht den Umfang von Google Adwords. Das zeigt sich in der Reichweite, die bislang nur auf das Such- und Content-Netzwerk beschränkt ist. Die Struktur beider Werbetools ist identisch: Keywords und Anzeigentexte gehören zu Anzeigengruppen und diese wiederum sind in Kampagnen organisiert. Ein wichtiger und daher nennenswerter Unterschied ist die Verteilung des Werbebudgets. Wo Google ein Tagesbudget verlangt, legt man bei Microsoft ein Monatsbudget fest. Der Nachteil hierbei ist, dass ein aufgebrauchtes Monatsbudget bedeutet, dass am Ende eines Monats tagelang keine Anzeigen mehr erscheinen.

Man kann sich nun darüber streiten, was das kleinere Übel ist. Wenn wie bei Adwords am Nachmittag das Budget fehlt oder wie im adCenter am Ende des Monats. Ein interessantes Feature im adCenter ist die Möglichkeit, spezielle Gebote für bestimmte Standorte, Alter, Geschlechter oder Zeiten festzulegen. So lässt sich beispielsweise direkt innerhalb einer Kampagne ein um 20% höheres Gebot für München festlegen. In Google Adwords ist diese Funktion auf bestimmte Zeiten beschränkt.

Ein weiterer Unterschied zwischen der Werbung auf Google und der auf Bing und Yahoo ist die Gebotsuntergrenze für Keywords. Die liegt mit fünf Cent im adCenter um vier Cent über der von Adwords. Die Nase vorne hat das adCenter dann wieder bei den Platzhaltern im Anzeigentext. Aus Google Adwords ist bekannt, dass man ein Keyword dank des Platzhalters an eine beliebige Stelle im Anzeigentext einfügen lassen kann. Microsoft geht noch einen Schritt weiter. Jedem Keyword lässt sich noch ein Parameter hinzufügen. So könnte man bei einem bestimmten Produkt eben auch noch den Preis automatisch in den Anzeigentext einfließen lassen. Ein wirklich sinnvolles Feature.

Fazit

Googles Reichweite schlägt alles, darf aber nicht als Totschlagargument gelten. Das Microsoft adCenter hat viele nette Features, mit denen man durchaus erfolgreich auf Bing und Yahoo werben kann.

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