Der frühe Vogel

Alibaba investiert in Zahlungsanbieter Klarna

Veröffentlicht: 05.03.2020 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 05.03.2020
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Klarna weitet die Zusammenarbeit mit Alibaba aus: Die Ant Financial Services Group, die hinter dem Payment-Anbieter des chinesischen Konzerns Alipay steckt, hat eine Minderheitsbeteiligung an dem schwedischen Zahlungsanbieter erworben. Künftig sollen so Klarna-Lösungen für die Online-Zahlung auch Endkonsumenten und Händlern innerhalb des Alibaba-Ökosystems mehr und mehr zugänglich gemacht werden, heißt es in einer Mitteilung von Klarna. Bereits jetzt können Nutzer von AliExpress Klarnas „Pay Later“-Angebot in verschiedenen Ländern verwenden.

„Viel zu lange war das Einkaufserlebnis sowohl online als auch offline durch langweilige und komplizierte Services geprägt. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen Klarna und Alipay steht das gemeinsame Ziel, Nutzerinnen und Nutzern weltweit eine Anlaufstelle für Shopping-Inspirationen zu schaffen. Alipay und die gesamte Alibaba-Gruppe haben bislang maßgeblich das Innovationstempo im Einzelhandel und in der Mobilwirtschaft weltweit vorgegeben. Wir sind dankbar für das Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski zum Investment. 

Emotet: Erpressungstrojaner kosten Unternehmen Millionenbeträge

Laut einer Analyse des FBI kostete Schadsoftware US-Unternehmen im Zeitraum von Februar 2018 bis Oktober 2019 insgesamt rund 144 Millionen US-Dollar. Besonders teuer zu stehen kam Firmen hierbei die Ransomeware Ryuk, die sich im Schadprogramm-Paket des Trojaners Emotet verbirgt. Allein dadurch entstanden bereits Schäden in Höhe von ca. 61 Millionen US-Dollar. Das sei dreimal so viel wie die Schadsoftware Crysis/Dharma, die laut FBI-Statistik auf Rang 2 der teuersten Schadprogramme komme, berichtet Heise. Für diese zahlten Unternehmen rund 24,5 Millionen US-Dollar.

Einzelhandel erzielt Umsatzplus im Januar 

Stationäre Einzelhändler in Deutschland starteten mit einem Umsatzplus in das neue Jahr 2020. Sie konnten im Januar real 1,8 Prozent (preisbereinigt) bzw. nominal 3,0 Prozent (nicht preisbereinigt) mehr Umsätze als im Januar 2019 erzielen, zeigt eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes

Im Vergleich zum Dezember 2019 war der Umsatz im Januar 2020 kalender- bzw. saisonbereinigt im Vergleich real 0,9 Prozent und nominal 1,2 Prozent höher.

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