Lebensmittel-Lieferung

Liefer-StartUp Pottsalat zeigt, wie umweltfreundlich das Mittagessen ist

Veröffentlicht: 03.08.2021 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 03.08.2021
Pottsalat-Lieferant Essen

Beim Mittagessen den Umweltschutz mitdenken – dafür will jetzt das StartUp Pottsalat aus Essen sensibilisieren. Der Lebensmittel-Lieferdienst hat sich auf Salate und Bowls spezialisiert und ist nach eigenen Angaben „der erste Lieferservice Deutschlands, der den CO2-Fußabdruck und den Wasserverbrauchswert einer jeden Speise auf seiner Bestell-Webseite veröffentlicht“. 

Während Kunden ihre Bestellung zusammenklicken – seien es Gerichte von der Karte oder individuelle Bestellungen – läuft ein passender Rechner zur Ermittlung der Ökobilanz mit. Dieser stammt vom Schweizer Unternehmen Eaternity, das verschiedene Lösungen zur Messung des ökologischen Fußabdrucks von Lebensmitteln bereitstellt. Deren erklärtes Ziel ist es, „in jedem Restaurant und auf jedem Lebensmittelmarkt eine nachhaltige Auswahl an Lebensmitteln anzubieten“ – was nun bei dem Essener Salat-Anbieter auch passiert.

„Branchenvorreiter in Sachen Nachhaltigkeit“ 

Pottsalat wurde im Oktober 2016 von Ben Küstner, Alexandra Künne und Pia Gerigk gegründet. Im April dieses Jahres investierten laut Wirtschaftswoche, möglicherweise befördert durch den coronabedingt beschleunigten Trend hin zu Gesundheit und Online-Lebensmittel-Bestellungen, etwa auch die Backwerk-Gründer und Hans-im-Glück-Mehrheitsgesellschafter in das junge Unternehmen und halten nun 30 Prozent Anteile. 

Der Schritt zum Umweltbilanz-Rechner für die Mahlzeit war Mitbegründer Ben Küstner zufolge konsequent: „Mit den Werten zum ökologischen Fußabdruck aller unserer Produkte und Zutaten geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, bei der Auswahl der Mahlzeit eine nachhaltige Entscheidung zu treffen. Wir stehen für gesundes und nachhaltiges Essen, daher war dies der nächste logische Schritt für uns.“ 

Pottsalat will bis Ende 2021 klimaneutral arbeiten

Der Transport des Mittagessens erfolge neben Rollern vielerorts per E-Bike, geliefert wird aktuell in Dortmund und Essen. Darüber hinaus hat das Unternehmen Roastbeef-Produkte wegen der schlechten Klimabilanz von Rindfleisch bereits gänzlich aus dem eigenen Sortiment genommen, Fleischersatzprodukte würden nach eigener Aussage zudem immer beliebter. Und das Engagement für die Umwelt gehe noch weiter: „Wir sehen uns in Sachen Nachhaltigkeit als Branchenvorreiter und streben daher bis zum Ende dieses Jahres die Klimaneutralität für Pottsalat insgesamt an“, so Küstner. 

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