Der frühe Vogel

Sparmaßnahmen: Gorillas entlässt rund 300 Mitarbeiter

Veröffentlicht: 25.05.2022 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 06.07.2022
Gorillas-Rider

Der Schnelllieferdienst Gorillas hat rund 300 Mitarbeiter in seiner Zentrale entlassen. Das entspricht etwa der Hälfte der Belegschaft im „Global Office“ und betreffe „alle Personen, die keine lokalen Aufgaben haben, sondern sich beispielsweise um das gesamte Marketing kümmern“, wie Gründerszene berichtet

Die Entlassungen ziehen sich offenbar durch sämtliche Abteilungen, von Finanzen bis hin zur IT. Gründerszene zufolge sei der Bereich HR aber besonders betroffen: Diese Abteilung sei während der starken Wachstumsphase entsprechend ausgebaut worden und werde im Rahmen der Entlassungswelle nun deutlich verkleinert.

Bevor Gorillas-CEO Kagan Sümer die Maßnahmen intern verkünden konnte, hatte das Manager Magazin am Montagsabend über eine bevorstehende Kündigungswelle bei dem Lieferdienst berichtet. Am Dienstag wurde dann offenbar das All-Hands-Meeting bei Gorillas angesetzt, in dem die Belegschaft über die bevorstehenden Kürzungen informiert wurde.

Sümer rechtfertigte die drastischen Maßnahmen Gründerszene zufolge mit den sich verändernden Kapitalmärkten. Für Unternehmen, die noch nicht profitabel arbeiten, habe sich die Finanzierungssituation in den vergangenen Wochen „dramatisch verschlechtert“, hieß es in einer E-Mail. Gorillas wolle sich deshalb darauf fokussieren, profitabel zu werden. 

Airbnb gibt sein Inlandsgeschäft in China auf

Die Zimmer-Vermittlungsplattform Airbnb bietet bald keine Unterkünfte in China mehr an. Man habe „die schwierige Entscheidung getroffen“, sich in dem Land wieder auf Auslandsreisen zu konzentrieren, erklärte Nathan Blecharczyk, Mitgründer von Airbnb, dem Spiegel zufolge

Das bedeutet, dass chinesische Kunden zwar weiterhin die Plattform nutzen und Unterkünfte im Ausland buchen können, in China aber ab dem 30. Juli dieses Jahres keine Unterkünfte mehr zur Verfügung stehen. Konkrete Gründe für die Entscheidung nannte Airbnb nicht – der chinesische Markt gestaltet sich für das Unternehmen aufgrund starker Konkurrenz und Abschottungsmaßnahmen der Regierung allerdings äußerst schwierig.

Rakuten Europe: Neues Cashback-Programm in Deutschland gestartet

Im September 2020 hatte Rakuten zwar seinen Online-Marktplatz in Deutschland geschlossen, das Unternehmen ist allerdings mit einem Streaming- und Prämienprogramm weiterhin hierzulande aktiv. Jetzt hat Rakuten Europe ein neues Cashback-Programm gestartet.

Das Programm ist in Großbritannien, Spanien und Deutschland verfügbar, berichtet die Internet World. Nutzer können damit bis zu 30 Prozent Bargeld beim Einkauf zurückerstattet bekommen, heißt es. Bisher war es mit dem Prämienprogramm nur möglich, 30 Prozent des Einkaufswerts in Rakuten Points zu sammeln und diese später in Prämien umzuwandeln.

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