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Die aktuellen Startup-Trends: Bio-Individualität und Massen-Geschäfte

Veröffentlicht: 13.12.2011 | Autor: Daniel Platz | Letzte Aktualisierung: 13.12.2011

Die Unterstützung der Massen kann für ein Projekt aus zwei Richtungen kommen: durch Finanzierung oder durch die Mitarbeit. Ersteres nennt sich Crowdfunding und kommt bisher in Deutschland nicht so schnell voran wie in Übersee. Das Crowdfunding aber nicht nur über Spektakuläres oder Großprojekte funktionieren muss, zeigt das Leipziger Projekt visionbakery.de. Das Team legt Wert auf die tatsächliche Umsetzbarkeit von Projekten und verkündete zum einjährigen Jubiläum, dass annähernd die Hälfte der Finanzierungen 100 Prozent und darüber hinaus erreichten.

In den Bereich der verteilten Mitarbeit, genannt Crowdsourcing, fällt das neue Projekt StreetSpotr.com. Es befindet sich noch in einer geschlossenen Testphase, das Anliegen ist aber schon jetzt klar: Das Potenzial unzähliger Smartphone-Besitzer soll für die Erledigung kleiner, standortbasierter Aufgaben genutzt werden. streetspotr.com bringt die Auftraggeber und Smartphone-Nutzer zusammen – letztere erhalten einen kleinen Lohn dafür. Auch der Spaß am Mitmachen könnte eine größere Rolle spielen.

Bio und individuelle Lebensmittel online

Auch im Bereich Lebensmittel gibt es Neugründungen. Hier sorgen nicht nur Branchengrößen aus dem Online- und Offline-Bereich für Aufsehen, sondern auch Startups mit neuen oder aufgefrischten Ideen. So erinnert der Neuzugangmeinewunschpraline.de stark an das Konzept des Shops für individuelle Schokoladenkreationen von chocri.de. Auch dort gibt es Pralinen zum Selber-Zusammenstellen, doch bei meinewunschpraline.de stellen diese den Kern-Geschäftsbereich dar.

Eine ähnliche Situation findet sich bei meinriegel.de – einem Onlineshop ausschließlich für Riegel mit Wunschzutaten. Ein wichtiger Teil des Marketings ist dabei ebenso wie bei der Müsli-Konkurrenz, dass ausschließlich natürliche und Bio-Zutaten verwendet werden. Mit mysaftbar.de setzt sich das Konzept im Bereich Fruchtsaft fort. Für das gute Gefühl von Fairness und Nachhaltigkeit soll hier das Versprechen sorgen, dass vor allem Früchte aus der Region verarbeitet werden. Zum Konzept gehört eine Verpackung, die den jeweils zu drei Litern bestellten Saft auch nach dem Öffnen bis zu drei Monate frisch hält.

Etwas deftiger geht es bei wunschcurry.de zu. Das Motto des Shops für das persönliche Curry-Gericht: „Weg vom Mittelmaß, hin zur individuell gewünschten Schärfe und Würze". Curry-Kenner werden sich relativ fix eine passende Mischung zusammenstellen können, Einsteiger sind im Menü „Bausteine" mit Mischvorschlägen besser aufgehoben.

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