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Online-Möbel: Rakuten steigt in die Welt der Mobilien ein

Veröffentlicht: 26.06.2013 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 26.06.2013

Die Internet-Plattform Rakuten bereitet sich auf eine Zukunft in der Online-Möbel-Branche vor. Wie das Unternehmen gestern bekannt gab, wird es künftig mit dem Möbel-Zentral-Einkauf (MZE) zusammen arbeiten und somit kleinen und mittelständischen Händlern den Einstieg in den Online-Möbel-Handel erleichtern und zugleich die Etablierung einer eigenen Online-Marke fördern.

Rakuten steigt in die Möbel-Branche ein

Die gemeinsame Basis der beiden Unternehmen ist nach eigenen Aussagen die händlerzentrierte und partnerschaftliche Ausrichtung. Der MZE bietet seinen Mitgliedern eine umfassende und individuelle Hilfestellung und Beratung zu den verschiedenen Warengruppen im Einrichtungsbereich. Stefan Wieselhuber, Einkäufer von MZE, äußerte: „Mit Rakuten haben wir den idealen Partner gefunden, der völlige Freiheit bei der Gestaltung der Internetpräsenz gewährt und die nötige Reichweite mitbringt, um die Marke auch außerhalb regionaler Grenzen bekannt zu machen. Das Know-how der Berater bei Rakuten ist für uns sozusagen das Sahnehäubchen“.

Bisher galten die großen stationären Möbel-Häuser als relativ behäbig, was die Entwicklung hin zum Online-Möbel-Handel betrifft. Allein durch die strukturellen Gegebenheiten und die logistischen Herausforderungen, die die Einrichtungsbranche grundsätzlich mit sich bringt, verlief die Digitalisierung eher zögerlich. Hinzu treten natürlich auch Kriterien des Online-Handels allgemein: Online-Händler müssen in der heutigen Zeit durch Service und schnelle Lieferung glänzen, um sich von der starken Konkurrenz abzuheben. Gleiches gilt für die Online-Möbel-Branche. Wochen- oder gar monatelange Wartezeiten sind für viele Verbraucher zunehmend inakzeptabel.

Diesen Herausforderungen müssen und wollen sich Rakuten und der Möbel-Dienstleistungsverband MZE nun stellen. Im Online-Möbel-Geschäft liegt großes Potenzial und eine beträchtliche Wachstumskraft. Es wird sich zeigen, ob die Unternehmen den speziellen Anforderungen im digitalen Vertrieb von Einrichtungsgegenständen gewachsen sind und ihre Chance auf eine neue Zeit in der Möbel-Branche nutzen.

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