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Ergebnisse Geschäftsjahr 2018 und Ausblick

Zooplus muss an hohen Verlusten knabbern

Veröffentlicht: 20.03.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 20.03.2019
Hund schnüffelt an Futter

Zooplus musste im Geschäftsjahr 2018 einen Fehlbetrag von 2,3 Millionen Euro verbuchen, dieser Negativtrend könnte sich jetzt auch 2019 fortsetzen, berichtet das Handelsblatt. Das Unternehmen stellte heute seinen kompletten Geschäftsbericht vor. 

Gründe für Zooplus-Minus: Hohe Kosten für Marketing, Logistik und IT

Die Ursachen für das Minus im Jahr 2018 lagen vor allem an den gestiegenen Marketing-, IT-  und Logistikkosten. Beim Umsatz machte das Unternehmen im vergangenen Jahr zwar einen Sprung. Die Umsatzerlöse stiegen 2018 um 21 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Für 2019 erwartet Zooplus aber Verluste und musste sein mittelfristiges Umsatzziel nach unten korrigieren. Der Vorstand hält ein Vorsteuerergebnis zwischen minus 15 und plus fünf Millionen Euro für möglich. „Die im Jahr 2016 ausgegebene Umsatzerwartung von zwei Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2020 erscheint aus heutiger Sicht zu ambitioniert, wird aber auf jeden Fall, nur etwas später, erreicht“, heißt es in der Pressemitteilung. 2019 will der Futterhändler einen Zuwachs von 14 bis 18 Prozent anvisieren.

Zooplus' Hoffnung sind Bestandskunden und Eigenmarken

Besonders wichtig dabei sind die Bestandskunden. So konnte  Zooplus die umsatzbezogene Wiederkaufrate im Vergleich zum Vorjahr noch Mal um zwei Prozent auf 95 Prozent steigern. Auch die Eigenmarken waren erfolgreich, hier konnte der Händler einen Umsatzanstieg von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. „Mit Blick auf das Jahr 2019 besteht ein wesentliches Ziel darin, die Kundenloyalität der bestehenden Kunden auf dem hohen Niveau zu halten und die Neukundenakquisition weiter zu stärken. Dazu werden wir unsere Aufwendungen zur Kundenakquisition erhöhen und auch neue, zusätzliche Wege im Marketing und in der Kundenakquisition gehen. Wir werden die Marke Zooplus durch mehr Personalisierung und Emotionalisierung deutlich stärken sowie zusätzlich Social Media Marketing und ausgewählte Offline-Marketinginstrumente ausbauen“, erläutert Cornelius Patt, Vorstandsvorsitzender der Zooplus AG, die Perspektiven.

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