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Stärkung des Online-Geschäfts

Galeria Karstadt Kaufhof startet neue Projekte mit Amazon und Zalando

Veröffentlicht: 10.05.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 10.05.2019
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Der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof treibt seine Digital-Strategie offenbar weiter voran. Wie der Konzern am Donnerstag mitgeteilt hat, sollen ab Juni zwei neue Projekte in Zusammenarbeit mit Amazon und Zalando starten, wie das Handelsblatt berichtet.

Galeria Karstadt Kaufhof kooperiert bereits seit 2017 mit Amazon: Seitdem können Kunden ihre bestellten Pakete in den Amazon-Lockern in zahlreichen Galeria-Filialen abholen. Der erst kürzlich aus Galeria Kaufhof und Karstadt fusionierte Konzern bietet seinen Kunden künftig aber auch die Möglichkeit, die Pakete in den Service-Centern der Filialen entgegenzunehmen. Damit dürfte der Warenhaus-Konzern hoffen, mehr Kunden in seine Geschäfte zu locken, die dann dort noch Einkäufe tätigen.

Lagerbestand soll mit Zalando verknüpft werden

Mit dem Online-Händler Zalando will der Konzern derweil vom Online-Absatz profitieren: Der Bestand der Galeria-Karstadt-Kaufhof-Lager sollen mit dem Online-Shop des Berliner Mode-Händlers verknüpft werden. Bestellungen von Zalando-Kunden sollen so direkt von ausgewählten Warenhäusern übernommen und abgewickelt werden können.

Zalando kann so seinen Kunden einen schnelleren Service bieten, da die Bestellungen von Filialen in ihrer Nähe aus abgewickelt werden können, Galeria Karstadt Kaufhof profitiert von der Reichweite des Online-Händlers. Beide Projekte sollen zunächst mit Pilot-Filialen aufgenommen und bei erfolgreichem Verlauf auf weitere Filialen ausgeweitet werden.

Karstadt und Kaufhof sind 2018 fusioniert

Galeria Kaufhof und Karstadt hatten im März 2019 verkündet, dass der Konzern nach der Fusion den Namen Galeria Karstadt Kaufhof tragen solle. Die Filialen im stationären Handel wurden ebenfalls mit diesem neuen Namen versehen. Die beiden Traditionswarenhäuser waren im Herbst 2018 fusioniert, die österreichische Signa-Holding des Karstadt-Eigners René Benko hält dabei 50,01 Prozent an dem Konzern.

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