Der frühe Vogel

Corona: Geldmittel vieler Unternehmen schmelzen

Veröffentlicht: 25.11.2020 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 25.11.2020
Geldscheine: Euro

Viele hiesige Unternehmen haben mit einem Rückgang ihres Eigenkapitals zu kämpfen – konkret betroffen sind etwa 40 Prozent. Dies geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, in deren Rahmen 13.000 Betriebe befragt wurden. Obwohl vielfältige staatliche Hilfen den Wirtschaftsteilnehmern unter die Arme greifen sollen, sind demnach etwa 27 Prozent der befragten Firmen von Liquiditätsengpässen betroffen. Zehn Prozent berichten außerdem von zunehmenden Forderungsausfällen.

Branchenübergreifend sei etwa jedes elfte Unternehmen davon bedroht, in die Insolvenz zu rutschen, wobei es sich in rund 80 Prozent dieser Fälle um kleinere Betriebe handelt, die mit weniger als 20 Mitarbeitern aufwarten können.

„Engen sich in der aktuellen Situation die Spielräume für Vorfinanzierungen zu sehr ein, droht die Gefahr, dass Unternehmen sogar trotz vorhandener Nachfrage nach ihren Produkten ums Überleben kämpfen müssen“, zitiert Reuters Online die DIHK. Da Industrieunternehmen häufig kostenintensive Produkte bieten und oft in Vorleistung gehen, seien diese mit Blick auf die schwierige Finanzlage tendenziell besonders hart betroffen.

Tesla knackt 500-Milliarden-Dollar-Marke

Teslas Erfolgsgeschichte reißt nicht ab. Erst im Januar konnte das Unternehmen als erste börsennotierte US-amerikanische Autofirma einen Börsenwert in Höhe von 100 Milliarden Dollar feiern. Doch dieser Wert gehört längst der Vergangenheit an. Zum ersten Mal hat der Autobauer mit Blick auf die Marktkapitalisierung am Dienstag die Schwelle von satten 500 Milliarden US-Dollar geknackt.

Die Tesla-Aktie erreichte eine Notierung von 527,48 Dollar, später strebte sie einen Preis von 550 Dollar an. „Damit ist Tesla jetzt schon 520 Milliarden Dollar wert“, berichtet das Fachportal t3n. Grundsätzlich gibt es zwei Zugpferde, die hinter dem jüngsten Anstieg stehen: die aktuellen Zahlen für das dritte Quartal, bei denen ein Umsatz von 8,77 Milliarden Dollar präsentiert wurde, sowie die Ankündigung, dass Tesla auf dem Börsenparkett in den begehrten Index S&P 500 aufgenommen wird. Auch in der Brieftasche von Tesla-Gründer Elon Musk ist die Entwicklung spürbar: Der Unternehmer erklomm zum Anfang der Woche in Bloombergs Milliardärs-Ranking den Platz des zweitreichsten Menschen der Welt und verwies Microsoft-Gründer Bill Gates einen Platz nach hinten.

H&Ms Outlet Afound setzt auf den Beauty-Bereich

Afound heißt das Outlet-Konzept, das die H&M Gruppe im Sommer 2018 eingeführt hatte. Neben Bekleidung liegt der Fokus künftig offenbar aber auch auf Beauty-Produkten, die nun ins Sortiment aufgenommen wurden. Zum Start finden Kunden demnach mehr als 1.000 Artikel aus den Bereichen Make-up und Düfte sowie Haar- und Hautpflege. „Dabei bietet Afound sowohl Produkte von Marken der H&M Group als auch von anderen Marken wie Isadora, Babyliss, Beautyblender, Real Techniques und Revitalash“, heißt es auf dem Modeblog FashionUnited

Wie die Geschäftsführerin von Afound, Joanna Hummel, mitteilte, soll der Schwerpunkt auf ermäßigten Preisen rund um das Jahr liegen. „Das Hinzufügen von Beauty zu den bestehenden Kategorien Mode und Lifestyle gibt uns die Möglichkeit, die Beziehung zu unseren Kunden zu erweitern und sicherzustellen, dass wir ihren Bedürfnissen entsprechend liefern können“, wird Hummel zitiert.

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