Der frühe Vogel

Preise im Großhandel ziehen stark an

Veröffentlicht: 15.06.2021 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 15.06.2021
Anstieg Graph

Aufgrund der Corona-Pandemie steigen auch die Preise im Großhandel. Im Mai dieses Jahres lagen sie 9,7 Prozent über den Preisen im Vorjahreszeitraum. Einen stärkeren Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat habe es zuletzt im Juli 2008 gegeben – damals wurde ein Plus von 9,9 Prozent verzeichnet, teilt das Statistische Bundesamt mit

Damit seien die Großhandelspreise auch gegenüber den Vormonaten nochmals stark angestiegen. Im Mai musste im Schnitt 1,7 Prozent mehr für Produkte gezahlt werden, als noch im April. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Ausgaben bereits im April um 7,2 Prozent bzw. im März um 4,4 Prozent höher ausgefallen. 

Vor allem im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen wurde ein massiver Anstieg (+56,8 Prozent) beobachtet. Auch sehr viel teurer wurden Altmaterial und Reststoffe (+ 64,6 Prozent). Weitere Preiserhöhungen wurden im Bereich der Erze, Metalle und Metallhalbzeug sowie Roh- und Schnittholz, bei Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel sowie bei chemischen Erzeugnissen beobachtet. Etwas günstiger wurden Datenverarbeitungsgeräte, periphere Geräte und Software sowie lebende Tiere gehandelt. 

Börsengang: About You legt Preis für Aktien fest

Modehändler About You hatte – nach langen Gerüchten – Ende Mai offiziell den Börsengang verkündet. Der 16. Juni wird nun der erste Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse sein, wie das Unternehmen meldet. Das Modeportal, an dem auch die Otto Group Anteilseigner ist, legte den Preis für seine Aktien auf 23 Euro je Stück fest. Insgesamt biete About You über 36 Millionen Papiere an – und wird dadurch mit etwa 3,92 Milliarden Euro bewertet. About You erhalte durch die Privatplatzierung neu geschaffener Aktien selbst Brutto-Erlöse von 657 Millionen Euro.

Mister Spex will an der Börse 225 Millionen Euro einnehmen

Auch Mister Spex hat jetzt offiziell bekannt gegeben, wie der eigene Börsengang aussehen solle. Geplant sei dieser dem Handelsblatt zufolge nun für das dritte Quartal. Zuvor wurde aus Investorkreisen bereits der 2. Juli als Termin kommuniziert. Aus neuen Aktien erwartet der Online-Brillenhändler mindestens 225 Millionen Euro Zufluss, für mögliche Mehrzuteilungen geben Altaktionäre Anteile in Höhe von 15 Prozent des Basisangebots ab, heißt es. 

Für Unternehmensvorstand Dirk Graber sei der Gang an die Börse „der nächste logische Schritt“, man wolle die „grundlegend digital ausgerichtete europäische Omnichannel-Optikmarke“ so stärken und die eigene Expansion bzw. Wachstumsstrategie vorantreiben.

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