Der frühe Vogel

MediaMarktSaturn will Margen mit Preiserhöhungen verteidigen

Veröffentlicht: 16.05.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 16.05.2022
Saturn-Logo an Gebäude

Die MediamarktSaturn-Mutter Ceconomy konnte sich inzwischen gut von den Ladenschließungen im Zuge der Corona-Pandemie erholen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, verzeichnete das Unternehmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 eine Umsatzsteigerung von 18,8 Prozent auf nunmehr fünf Milliarden Euro. 

Nun drohen mit dem Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Inflation, sowie anhaltenden Lieferengpässen aufgrund von Lockdowns in China, bereits die nächsten Krisen. Um sein Wachstum zu halten, plant Ceconomy, die Preise anzuheben. „Wir werden unsere Margen verteidigen und Preiserhöhungen wo möglich an die Kunden weitergeben“, kommentierte Ceconomy-Chef Karsten Wildberger diesbezüglich gegenüber der Wirtschaftswoche. 

Spielt Musk mit der Twitter-Aktie?

Die geplante Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter durch Tesla-Chef Elon Musk wurde jetzt vorerst pausiert. Grund hierfür ist laut Tagesschau die Unklarheit darüber, wie viel Prozent der existierenden Accounts Fake-Accounts seien. Laut Twitter würden diese weniger als fünf Prozent ausmachen, doch Musk möchte dies jetzt genauer belegt haben.

Das Hin und Her zeichnet sich indes an der Börse ab, wo die Twitter-Aktie um fast ein Viertel an Wert verlor und nunmehr bei 34,50 US-Dollar liegt. Der zaghafte Rückzieher Musks legt daher für viele die Vermutung nahe, er würde mit dem Aktienwert spielen, um möglicherweise letztlich noch den Kaufpreis zu drücken. 

Eine weitere Gefahr für die Übernahme könnte auch eine vermeintliche Verletzung der Verschwiegenheitserklärung darstellen, welche Twitter Musk nun unterstellt. Ein Tweet zu den Ermittlungsmechanismen zu Fake-Accounts soll ihm dabei zum Verhängnis werden, so Reuters

Konsumenten vertrauen am meisten auf User Generated Content

Wie eine Studie des Softwareunternehmens Bazaarvoice jetzt herausfand, ist für viele Konsumenten die Meinung anderer Konsumenten relevanter als andere Marketingmaßnahmen. So genannter User Generated Content – also Beiträge von Nutzern, wie beispielsweise Fotos und Bewertungen, sollen demnach 40 Prozent der Konsumenten zu einer Kaufentscheidung überzeugen können, so die Internet World.

Bei Produktfotos gaben dabei 42 Prozent der Befragten an, echte Fotos von Nutzern deutlich gegenüber professionellen Fotos vorzuziehen. Alles in allem soll durch den Einfluss von User Generated Content eine Steigerung der Conversion Rate um bis zu 144 Prozent möglich sein. Marken sollten sich dabei aber auch bewusst machen, dass sie zu Teilen die Kontrolle abgeben, wenn sie Nutzermeinungen in den Vordergrund stellen. 

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