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Media-Saturn verbucht Umsatzplus

Veröffentlicht: 15.12.2015 | Autor: Martin Gaitzsch | Letzte Aktualisierung: 15.12.2015

Media-Saturn hat das Geschäftsjahr 2014/2015 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Dabei beziehen sich die Gewinne sowohl auf die Elektronik-Fachmärkte als auch auf die Online-Erlöse.

Media Markt

(Bildquelle Media Markt: Nessloup via Shutterstock)

Verbesserte Multi-Channel-Strategie

Nach eigenen Angaben stiegen die Online-Umsätze der Metro Group, die in Zukunft auch mehr in StartUps investieren möchte und denen Media-Saturn zugehört, im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 23 Prozent auf etwa 1,8 Milliarden Euro. Der Geschäftsbericht des Unternehmens zeigt dabei sowohl für das Jahr 2014 ein Umsatzplus an als auch für das diesjährige Geschäftsjahr, das zum 30. September abgeschlossen wurde.

Worin liegen die Ursachen für diese Entwicklung? Mittlerweile haben Media Markt und Saturn die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel verbessern können. Waren es zu Beginn des Jahres 2012 in beiden Online-Filialen nur etwa 2.500 angebotene Artikel, die der großen Auswahl in den örtlichen Fachmärkten gegenüberstanden, führen beide Online-Shops inzwischen laut Neuhandeln mehr als 100.000 Produkte. Somit ist das Angebot auf der Shop-Webseite sehr weitreichend. Die Funktionalität der Filialen hat Media-Saturn jedoch ebenfalls im Blick.

Kaufen im Online-Shop, Abholung vor Ort

Viele Kunden von Media Markt und Saturn kaufen die gewünschten Artikel online und holen sie anschließend im Shop ab. Denn die Ware wird zwar kostenlos im Markt hinterlegt, jedoch nicht versandkostenfrei geliefert. So erklärt sich auch, weshalb der Online-Anteil nur acht Prozent des Gesamtumsatzes beträgt, dafür jedoch gut 40 Prozent der online bestellten Waren im Fachmarkt abgeholt werden.

Zudem operiert die in fünfzehn europäischen Ländern aktive Media-Saturn-Gruppe seit diesem Jahr mit Minimärkten wie Saturn Connect. Diese kleineren Stores enthalten weniger Artikel, was für die Mitarbeiter vor Ort bedeutet, dass sie seltener die Regale auffüllen müssen. Umgekehrt nehmen sie sich mehr Zeit für Kunden und haben angesagte Artikel vor Ort, damit Interessierte diese in die Hand nehmen und ausprobieren können. Das Konzept wird außerdem um Serviceangebote vor Ort ergänzt, beispielsweise bei Technik-Problemen oder -Reparaturen.

 

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