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Investition in Bitcoins: Frank Thelen wehrt sich gegen Fake News

Veröffentlicht: 23.10.2017 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 24.10.2017

Unternehmer und „Höhle der Löwen“-Investor Frank Thelen macht aktuell Werbung für eine neue Bitcoin-Software. Dabei handelt es sich allerdings um Fake News, wie er jetzt selber auf Facebook klar stellt. Rechtliche Schritte wurden bereits ergriffen.

Porträt Frank Thelen
© MG RTL D / Robert Grischek

Gefälschte und unwahre Nachrichten geistern immer wieder vor allem durch die sozialen Netzwerke und stellen bereits seit Jahren ein Ärgernis für die User da. Derartige Fake News machen auch vor großen Ereignissen, wie der US-Präsidentschaftswahl keinen Halt. Jetzt hat es auch den deutschen Unternehmer und Investor Frank Thelen getroffen. Wie Gründerszene mit Verweis auf toptestsieger.de berichtet, kursierten im Internet ein Text sowie ein Video des „Höhle der Löwen“-Jurors, in dem er eine neue Bitcoin-Software bewarb. In dem Text hieß es unter anderem: „Frank Thelen hat 500.000 € in eine revolutionäre neue Software investiert. Diese Software gibt jedem die Chance Tausende von Euro täglich von zuhause aus zu verdienen. Und das Dank der Macht der Kryptowährungen!“ Auch das Video mit Interviewausschnitten suggeriert mit Satzeinblendungen wie „Verdiene Millionen mit Bitcoin“, „Das beste Investment des Jahres“ oder „Wir verdienen sehr viel Geld mit Bitcoin“ das Thelen sich mit der Kryptowährung einem neuen Investitions-Projekt verschrieben hat.

Frank Thelen: „Dies ist ein Betrug“

Jetzt hat sich Frank Thelen zu den Gerüchten selber geäußert und diese als Fake News enttarnt. In einem Post auf Facebook warnt er vor der trügerischen Bitcoin-Werbung und schreibt deutlich „Ich habe Bitcoin-Investitionen nie derartig beworben.“ Bei dem Video soll es sich demnach um einen Zusammenschnitt eines Interviews handeln, den der Investor bei der „3. Handelsblatt Jahrestagung Digitale Energiewirtschaft 2017“ gegeben hat. Ob es das beschriebene Geschäftsmodell überhaupt gibt, ist fraglich, Frank Thelen hat aber bereits rechtliche Konsequenzen angekündigt.

Sowohl das verfälschte Video-Interview als auch der dazugehörige Text lassen sich inzwischen nicht mehr aufrufen.

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