Kurznews

Bieterschlacht um Heimtierhandel Zooplus

Veröffentlicht: 14.09.2021 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 14.09.2021
Hunde streiten sich

Im August verkündete der US-Investor Hellman & Friedman den Plan, Zooplus noch in diesem Jahr für 2,8 Milliarden Euro aufzukaufen. Der Verkauf schien eine sichere Sache. Doch dann traten die Investoren EGT und KKR ebenfalls mit einem Kaufinteresse an Zooplus heran, wie der Aktionär berichtet. Hellman & Friedman erhöhten kurzum ihr Angebot von 390 Euro auf 460 Euro je Aktie. 

Angebote von EQT und KKR noch geheim

In einer Pressemitteilung kündigte Hellman & Friedman an, das Angebot zu erhöhen „um anhaltende Spekulationen über weitere, bisher unbestimmte Angebote Dritter zu beenden“. Man erhoffe sich damit eine fixe Zusage in den nächsten Tagen. Die Freigabe der Finanzaufsicht steht jedoch weiterhin aus.

Anfang September verkündete Zooplus die Verhandlungen mit dem schwedischen Investor EQT. Die Tatsache, dass diese öffentlich gemacht wurden, spricht für das Finance Magazin dafür, dass die Verhandlungen Substanz zu haben scheinen. Ein genaues Angebot bleibt allerdings weiterhin unbekannt. 

Auch zur Summe, die der US-Investor KKR bietet, behält man Stillschweigen. PetWorldwide zitiert eine Pressemitteilung von Zooplus wie folgt: „Der Ausgang unserer Gespräche mit den interessierten Parteien KKR und EQT ist aktuell in der Schwebe.“ Der Bieterkampf hat auf jeden Fall ein direktes Resultat: Die Zooplus-Aktie klettert munter aufwärts.

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