Der frühe Vogel

Kooperation mit Lieferdiensten: Lieferando will mehr Lebensmittel liefern

Veröffentlicht: 09.02.2022 | Geschrieben von: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 09.02.2022
Fahrradkurier von Lieferando

Der Essenslieferdienst Lieferando verstärkt sein Engagement bei der Express-Lieferung von Lebensmitteln an Haushalte und kooperiert dafür nun mit den Anbietern Food.de, Grovy und Wuplo. Dadurch können künftig neben Speisen aus Restaurants in einigen Städten auch frische Zutaten, Snacks oder teils Drogerieartikel bei Lieferando bestellt und geliefert werden, wie das Unternehmen mitteilt

Food.de liefert beispielsweise Lebensmittel, Convenience-Produkte und Drogerieartikel in Leipzig, Grovy stellt Lebensmittel in Frankfurt zu und Wuplo in Berlin. Die Partner profitieren dabei von Lieferandos Markenbekanntheit, während der Marktplatz sein Lebensmittelgeschäft zügig erweitern kann. Mittlerweile sind in insgesamt 14 Städten Lebensmittelbestellungen möglich. Schon länger bestehen dafür etwa Partnerschaften mit Spar, Shell und DB Service. „Lebensmittelbestellungen sind ein Zusatzgeschäft, mit dem wir die Auswahl für unsere Konsumenten erweitern, die Kundenbindung stärken und zusätzliche Zielgruppen ansprechen“, führt Jörg Gerbig, COO von Just Eat Takeaway.com, aus. Der Lieferando-Mutterkonzern baue ebenfalls weltweit das Quick-Commerce-Geschäft weiter aus. 

Apple: Kontaktloses Bezahlen per iPhone wird einfacher 

Apple führt für das iPhone die Funktion „Tap to Pay“ ein, mit der Zahlungen zwischen Apple-Geräten oder auch bei Drittanbietern kontaktlos vorgenommen werden können, wie der Tech-Konzern u. a. der Süddeutschen Zeitung/dpa und Onvista zufolge bekannt gab. Die technische Grundlage bildet der Funkchip für Near Field Communication (NFC) in den iPhones, über den auch Apple Pay funktioniert.

Damit werde Apple auch zu einer direkten Konkurrenz für Anbieter von Kassensystemen für kleine Händler auf Basis von Smartphones und Tablets – denn Zahlungen könnten dann einfach per iPhone angenommen werden. Die Funktion solle zunächst Millionen Händlern in den USA zur Verfügung gestellt werden, als erste Bezahlplattform macht Stripe sie für die eigenen Geschäftskunden verfügbar. Der Dienst soll auch mit kontaktlosen Karten unter anderem von Mastercard, Visa und American Express funktionieren. 

Peloton streicht Tausende Stellen

Fitnessgeärte-Anbieter Peloton steckt in der Krise und nimmt einige Kürzungen vor: 2.800 Stellen – was etwa einem Fünftel der Belegschaft entspricht – sollen gestrichen werden, zudem muss John Foley muss seinen Chefposten räumen und auch der Neubau einer Fabrik wurde gestoppt, meldet der Spiegel mit Verweis auf das Wall Street Journal. Bereits ab dem 9. Februar soll Barry McCarthy, ehemaliger Finanzchef bei Netflix und Spotify, das Ruder bei Peloton übernehmen. 

Peleton war im Januar 2021 noch etwa 50 Mio. Dollar wert, doch im Zuge der Lockerung von Coronabeschränkungen sank auch die Nachfrage nach den zuvor sehr beliebten Fitnessbikes, auf die Kundinnen und Kunden teils monatelang warteten. Die Umsatzprognose für 2022 fiel 1 Mrd. Dollar geringer aus, wodurch der Geldwert der ausstehenden Aktien über 80 Prozent verlor. Die Sparmaßnahmen und der Führungswechsel sollen der Weg aus der Krise sein. Aber auch von einer Übernahme des Unternehmens durch Amazon wurde bereits gemunkelt.

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